Mosbach: Auf Fachkräfte wartet „roter Teppich“


 
 Mosbach. (mw) Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe der Johannes-Diakonie würdigte Absolventen
 Mosbach. „Man wird Sie auch in Zukunft dringend benötigen“, rief Schulleiter Meinhard Link „seinen“ Absolventen zu.
 
 Der Leiter der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe konnte 24 Frauen und einen Mann des 2015er-Jahrgangs als „staatlich anerkannte Altenpflegehelferin bzw. Altenpfleger“ bei einem Festakt in der Aula des Berufsbildungswerks Mosbach-Heidelberg verabschieden. „Der Arbeitsmarkt und vor allem die pflegebedürftigen alten Menschen brauchen Sie dringender denn je“, machte er den frisch gebackenen Fachkräften Mut.
 
 Die Teilnehmer des Kurses mit dem Namen „AP 37“ hätten etwas Besonderes vollbracht, so Meinhard Link weiter. Acht von ihnen hatten mindestens einmal die Note eins in einem der drei Prüfungsteile erreicht, drei gar einen Schnitt von 1,0. Unter den Notenbesten seien auch die Absolventen, die in Zusammenarbeit mit der Fachschule für Sozialwesen der Johannes-Diakonie eine Doppelqualifikation Altenpflege/Heilerziehungspflege erlangt hatten.
 
 Diesen „einzigartigen Bildungsabschluss“ bezeichnete Link als das „qualitativ Hochwertigste, das in Baden-Württemberg angeboten wird“.
 Seine Ansprache hatte er zuvor mit der Frage eröffnet: „Braucht es in Zukunft überhaupt noch Altenpfleger?“. Dass es vor dem Hintergrund einer steigenden Zahl von Pflegebedürftigen auch mehr professionellen Pflegepersonals bedarf, stehe außer Frage, so Link. Und dieses Pflegepersonal brauche eine spezialisierte und qualitativ hochwertige Ausbildung. Diese wiederum hätten auch die Absolventinnen und Absolventen des „AP 37“ in der Tasche. „Tragen Sie also ihre Berufsbezeichnung mit Stolz und Selbstbewusstsein.“
 
 Die Glückwünsche des Vorstandes der Johannes-Diakonie überbrachte Jörg Huber. Er rief die Absolventen dazu auf, mit dem Blick nach vorne flexibel zu bleiben. „Sie werden künftig mehr sein als ein reiner Pfleger oder eine reine Pflegerin.“ Die Tatsache, dass alle aus dem Abschlusskurs eine Anstellung bekommen hätten, zeige, dass „man Ihnen auch künftig einen immer längeren roten Teppich mit Rosen an den Rändern“ auslegen werde. „Ihre berufliche Zukunft hat gerade begonnen, gestalten Sie diese aktiv und zielorientiert“, so Huber abschließend. Auch Kerstin Wolff, Leiterin des Geschäftsbereichs Bildung der Johannes-Diakonie, gratulierte den Absolventen. „Bleiben Sie allezeit aufgeschlossen. Sie übernehmen eine große Aufgabe, die großen Respekt verdient.“
 
 Einen kurzen Blick zurück auf die Ausbildungszeit warf schließlich Klassensprecherin Cornelia Schmidgall. „Wir durften viel erleben“, sagte sie und dankte allen Lehrkräften für deren Unterstützung und Motivation. „Unser Bildungsweg ist nun zu Ende, doch Freiheit heißt auch Verantwortung“, schloss sie unter dem Beifall ihrer nun ehemaligen Mitschüler.
 
 Geehrt wurden zum Abschluss der Verabschiedung, die das Duo „Ten Strings“ musikalisch umrahmte, folgende Absolventen für ihre besonderen Leistungen: Tina Böhres, Sabine Englert, Katharina Fraede, Angela Kugele, Cornelia Schmidgall, Stella Lindemann, Birgit Schwarz und Olga Widenbeck.


Gleich acht Absolventinnen des „AP 37“ wurden von Vorstand Jörg Huber (li.) und Schulleiter Meinhard Link für ihre besonderen Leistungen geehrt. (Foto: Walter)

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