Adelsheim: Verkehrserziehung für Flüchtlinge Bisher nicht bewertet.

Jugendverkehrsschule Mosbach zu Gast in Adelsheim
 

 
 


 
 Adelsheim. (pm) Auf Einladung des Helferkreises Adelsheim fand am in der Flüchtlingsunterkunft am Friedrich-Gerner-Ring Verkehrsunterricht statt. Aus Mosbach waren drei Polizeibeamte gekommen, die Leitung hatte H. Bossler. Der Einladung zu dieser Veranstaltung waren ca. 30 schutzsuchende Menschen aus Syrien, Afghanistan und Pakistan gefolgt.
 
Dank der Spendenbereitschaft der Adelsheimer Bevölkerung stehen mittlerweile im Camp zahlreiche Fahrräder zur Verfügung. Mit einer sehr gelungenen deutsch-arabischen Präsentation verstand es Bossler, Mitarbeiter des Referats Prävention in Heilbronn, Außenstelle Mosbach, sich auf die Teilnehmer einzustellen.
 
Einfache, klare Bilder zeigtenVerkehrsregeln und wichtige Verkehrssituationen.Wie verhält man sich z.B. auf einem Gehweg oder was bedeutet die Regel rechts vor links an einer Kreuzung? Zur Erheiterung aller Anwesenden fuhren digital gesteuerte Autos und Fahrräder über die Leinwand und veranschaulichten so richtiges Verkehrsverhalten. Mit kleinen Rückfragen wurden die Teilnehmer immer wieder um Stellungnahme gebeten. An einem vom Flur hereingeholten Fahrrad demonstrierte der Referent Sicherheitsmerkmale.
 
 Besonders erwähnt wurde die schwierige Verkehrssituation an der ziemlich steil abfallenden Siechsteige, die in die stark befahrene Landstraße nach Mosbach einmündet. Weiterhin wurde auch über die nötige Beleuchtung bei Nacht gesprochen und über die Wirkung heller Kleidung.
 
Als Teilnehmer des Helferkreises waren anwesend Heide Lochmann, Marina Häußler, Christel Hiltscher und Eddie Vogt. Herr Vogt übersetzte mit viel Humor den ganzen Vortrag und wurde dabei von 2 Flüchtlingen unterstützt, die ins Arabische für die Syrer bzw. in Farsi für Afghanen übersetzten.
 
Für die Jugendverkehrsschule war dies die erste Schulung von Flüchtlingen. Herr Bossler zeigte sich nach der 60minutigen Präsentation sehr erfreut über die angenehme, disziplinierte Atmosphäre und vor allem über die rege Mitarbeit. Die Veranstaltung endete mit lebhaftem Gespräch der Flüchtlinge untereinander.
 
 Dank gebührt den drei Mitarbeitern aus Mosbach aber auch den drei Dolmetschern.
 
Insgesamt war es eine ermutigende Veranstaltung auf dem Weg der vielen kleinen Schritte zur Integration der Flüchtlinge in die deutsche Alltagswirklichkeit.


(Foto: pm)

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