Mudau: Narren trotzen dem Sturm

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Odenwälder Rosenmontagszug mit neuem Rekord

Mudi Hajo! (lm) Nach dem Motto „Bei Sonnenschein kann jeder“, konnten selbst heftige Windböen und Regenschauer die Mudauer und zig tausende Besucher nicht davon abhalten, den größten Odenwälder Rosenmontagsumzug zu genießen, der mit rd. 1.700 närrischen Teilnehmern trotz der schlecht prognostizierten Witterung einen neuen Rekord aufweisen konnte und die Prämierung der schönsten Klein- und Großgruppen und Mottowagen wurde mit größter Spannung erwartet. Aber zunächst einmal genossen alle Spaß und gute Laune, fliegende Guudsele, Lutscher, Popcornbeutel und ähnliches in den Straßen und Gassen der Zentralgemeinde.

Traditionell wurde der riesige Gaudiwurm angeführt von der großen Gruppe der Mudemer Spitzdudden zusammen mit ihrem Musikverein, dem örtlichen Narrensamen in Form von kleinem Elferrat, Prinzengarde, Tanzmariechen mit Minigarde und Prinzenpaar Prinzessin Pauline I. Fertig und Prinz Bastian I. Throm von der KaGeMuWa. Ebenso der Tradition folgend bildeten Prinzen- und Wassersuchergarde zusammen mit Wassersucher Nobby, Prinzessin Silvia I. und Prinz Wolfgang IV. Radauscher samt Wassersucherrat in Begleitung des Limbacher Musikvereins das Ende des Zugs. Dazwischen ließen sich auch die Ortsteil-Großgruppen der Langenelzer Elzhepfer, Dumbocher Turmspatze, Schloßemer Bajasse samt ihres blau-weißen Musikvereins, der Schernemer Eckenarre und der Reischebocher Turmwächter den Rosenmontagsspaß nicht verderben. Doch noch viele weitere Highlights und Augenweiden schmückten den Gaudiwurm und nicht wenige hatten auch eine weite Anreise nicht gescheut, so z. B. die Garde aus dem Hessischen Steinbach, der Karnevalklub und die JU aus Königheim, die Esslinger Schildmaiden, Elferrat und Bauernballett Osterburken oder die Schlepperfreunde Aglasterhausen.

Aus Hesselbach war eine Rittergruppe angereist, aus „Bischeme“ Elferrat und Garde, Spriti und seine Freunde genossen Aprés Ski, „Schell and Friends“ begeisterten als Knuddel-Pandas. Walldürn war mit Woodstock, die Feurio Balsbach als Dorfkinder, die Cheesy-Truppe als Inder, die Faschnachtsfreunde Eberbach als Piraten des Neckartals und die Wilden aus dem Ittertal mit „Best of 11 Years“ vertreten. Weiter konnte man die Amorbacher Jollen, die Renschener „Oben“, die Schorlemafia Triens, Laudeberch Überzwerch in Noahs Arche und im American Football bewundern. Die Steebocher präsentierten das Alte Ägypten, der TV 1848 Walldürn Käpten Ballu und seine tollkühne Crew, die Mudauer beschäftigten sich mit dem VW-Abgas-Skandal und zusammen mit den Balsbachern zeigten sie sich als Flamingos, Steebocher Familien als Lucky Luke-Gruppe und Wagenschwend als Wunderland.

Fotoserie zum Artikel – (Fotos: Liane Merkle)

Die Reischebocher Jugend kam als Feuerwehr, der Wilde Haufen als Starlight Express, der TC Mudau versprühte Saloon-Atmosphäre und Pulverdampf, Biene Maja flog aus Beuchen ein, Späths Truppe vermehrte den Löwenzahn und bereichert wurde der kunterbunte RoMo-Zug außerdem durch die Alfelder Weißköpf, die Keschicher Eichbomhärnle, die völlig losgelösten Karnevalsfreunde Heidebow, die Narrenfreunde Zoll-Haus-Huddl und die KG Wulle Wack Limbach auf seinem ebenso langen wie fröhlich-närrischen Weg bis zur Mudauer Odenwaldhalle, wo die Prämierung der schönsten folgendes Ergebnis brachte:

Bei den Wagen wurde 1. „Biene Maja“ von der Jugend des Heimatvereins Beuchen mit 98 Punkten, 2. „Haidebow völlig losgelöst“ von den gleichnamigen Karnevalsfreunden mit 91Punkten und dann gab es bei 88 Punkten gleich zwei 3. Plätze – und zwar „Woodstock“ von der Freizeitjugend Walldürn und „Käpten Balllu und seine tollkühne Crew“ vom TV 1848 Walldürn. Unter den Großgruppen siegte mit 97 Punkten Späths Truppe „Löwenzahn“ knapp vor der Steebocher Gruppe „Altes Ägypten“ mit 95 Punkten auf dem 2. Und „Saloon – Pulverdampf“ des TC Mudau mit 89 Punkten. Und die Kleingruppen wurden in der Reihenfolge 3. „Flamingos“ Faschnachtsfreunde Balsbach/Mudi (81 P.), 2. „Starlight Express“ vom „Wilden Haufen“ (82 P) und 1. „Ob China…. Feiern kann man überall“ mit der Garde Rot-Weiß Steinbach (88 P.) prämiert.

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(Foto: Liane Merkle)

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