Mudau: Demokratie lebt vom Mitmachen

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CDU Mudau stellt kommunalpolitische Kernthemen vor und lädt zur Mitarbeit ein

Mudau. (pm) Die Mitgliederversammlung des CDU Gemeindeverbandes Mudau vom letzten Wochenende stand im Zeichen einer inhaltlichen Ausrichtung der Aktivitäten, um zu einem stärkeren politischen Engagement der Bürger vor Ort zu motivieren. Ziel war es, zu einer offenen Mitarbeit einladen.

In der Kommunalpolitik erlebe man Auswirkungen politischer Entscheidungen direkt im eigenen Lebensumfeld, so der Vorsitzende der CDU Mudau, Alexander Opfolter. Auch haben bestimmte Themen konkrete Auswirkungen auf unser Leben in der Gemeinde und in den Ortsteilen. Deshalb sei es wichtig, sich selbst einzubringen und die Gemeinschaft mitzugestalten. Dies habe den CDU Gemeindeverband Mudau dazu bewogen, fünf Themen Kernthemen auszuwählen, die eine wichtige Bedeutung für die Gemeinde haben.

 Das Thema „Jugend in der Gemeinde“ wurde von Helena Baier und Patrick Schäfer vorgestellt. Hier möchte man erreichen, junge Menschen für Politik zu interessieren. Man möchte ebenfalls diskutieren, welche Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten es für junge Menschen auf dem Land gibt.  Das Thema „Senioren und Demografie in der Gemeinde“ wird von Hans Slama bearbeitet. Mit dem Arbeitskreis Demografie ist er bereits in der Gemeinde sehr aktiv. Über Umfragen habe man sich ein Bild von der Situation vor Ort machen können, so Slama. Als wichtige Faktoren wurden Internet, Mobilität und Gesundheit identifiziert. Als nächste konkrete Aktionen soll eine Übersicht der Öffnungszeiten und der Angebote der Geschäfte in der Gemeinde erstellt werden. „Vereine in der Gemeinde“ ist das Thema von Markus Friedrich. Das Vereinsleben stelle das Fundament einer funktionierenden Gemeinschaft vor Ort dar, so Friedrich.

Hier möchte man die aktuelle Situation der Vereine in der Gesamtgemeinde analysieren und für ein Engagement in Vereinen werben. Ein funktionierender Mittelstand stellt das Rückgrat einer Gemeinde dar, so Herbert Münkel. Deshalb engagiere er sich beim Thema „Mittelstand in der Gemeinde“. Erste Auswertungen haben ergeben, dass es in der Gemeinde eine gute Mischung von Handel, Handwerk, Industrie, Gastgewerbe und Dienstleistern gebe. Zudem würden in der Gemeinde Mudau ca. 30 verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten angeboten. Für das Thema „Aktives Mitgestalten in der Kommunalpolitik“ zeichnet sich Dr. Norbert Rippberger verantwortlich. Hier gelte es, Menschen für die Mitarbeit in den kommunalen Gremien zu begeistern. Gerade auf Ortschaftsrats- und Gemeinderatsebene könne man sein direktes Umfeld mitgestalten und sich so für eine liebens- und lebenswerte Gemeinde einbringen. In regelmäßigen Stammtischen sollen die Kernthemen weiter vertieft werden. Die Bevölkerung ist zur Mitarbeit ausdrücklich eingeladen.

Über diese Aktivitäten verspreche man sich auch, Interesse zur Mitarbeit in der CDU zu wecken, so Opfolter weiter. Politik müsse bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort verankert sein. Aufgabe der Parteien vor Ort sei es zum einen für die eigenen Ideen zu werben aber auch das Ohr am Puls der Bevölkerung zu haben. Themen, die für die Menschen wichtig sind, müssen aufgegriffen und diskutiert werden, so Opfolter. Gerade in der CDU biete sich die Möglichkeit, direkt an der politischen Entscheidungs- und Willensbildung mitzuwirken. Dies könne man beispielsweise bei Parteitagen durch Wahlen und inhaltliche Anträge tun. Zudem habe man bei der Aufstellung der Kandidatenlisten für Gemeinderat, Kreistag, Landtag und Bundestag sowie Europaparlament die Möglichkeit, direkt mitzuentscheiden. Bei diversen Veranstaltungen bestünde auch die Gelegenheit, Spitzenpolitiker zu treffen. Aktuelle Beispiele hierfür seien der politische Aschermittwoch mit EU-Kommisar Günter Öttinger in Walldürn oder der anstehende Frühschoppen mit Kanzleramtsminister Peter Altmaier am 6 März in Neckarburken.

Zur bevorstehenden Landtagswahl stellte der Zweitkandidat der CDU Neckar-Odenwald, Dr. Mark Fraschka, die Eckpunkte des Wahlprogramms vor. So ginge es am 13. März auch um die Zukunft unseres Ländlichen Raums, so Dr. Fraschka.

„Wir wollen, dass das Gymnasium erhalten bleibt, ein differenziertes Schulsystem und echte Gerechtigkeit zwischen den Schultypen. Es kann nicht sein, dass etwa der Gemeinschaftsschule fast dreimal mehr Mittel zur Verfügung stehen als der Realschule. Kein Schüler ist mehr wert als ein anderer.“, so Dr. Fraschka wörtlich. Für Grün-Rot sei zudem die Reform der Landkreise noch nicht vom Tisch. Wie wichtig für uns aber die Landkreise sind, sehe man unter anderem beim Thema Breitbandausbau. Da das Land hier keine Priorität sieht, habe der Landkreis nun bei uns die Sache selbst in die Hand genommen, betonte Dr. Fraschka. In künftigen grün-roten Regionalkreisen werde es solche Pilotprojekte bei uns sicher nicht mehr geben. Bei der Flüchtlingsthematik müsse es unser Ziel sein, den Zuzug zu ordnen und endlich spürbar zu verringern. Wenn die Akzeptanz in der Bevölkerung verloren gehe, dann habe man in Deutschland ein großes Problem, schloss Dr. Fraschka seine Ausführungen ab.

Im Anschluss an eine rege Diskussion wurde der Termin der Mitgliederversammlung mit Neuwahlen für den Oktober 2016 festgelegt. Nach dem offiziellen Ende der Versammlung nutzte man die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit dem Zweitkandidaten zur Landtagswahl.

© www.NOKZEIT.de


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