Mosbach: Brauhaus zum AfD-„Bürgergespräch“

Am Montag fand in Mosbach eine Mahnwache gegen das „Bürgergespräch“ der rechtspopulistischen Partei „AfD“ statt, die unter dem „Vielfalt im NOK“ statt. Dabei kamen verschiedene Sprecher zu Wort. Auf Transparenten wurde darüber hinaus zum Boykott des Mosbacher Brauhauses aufgerufen (NZ berichtete). Heute erreichte uns hierzu eine Stellungnahme der Familie Thielecke, die wir nachfolgend dokumentieren:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir, das Mosbacher Brauhaus, sind seit fast 20 Jahren ein Gasthaus das Wert legt auf  Gleichbehandlung. Jeder ist willkommen. Wir distanzieren uns ganz klar von den Vorwürfen die AfD  zu unterstützen oder mit ihr zu sympathisieren.

Reservierungen werden angenommen, -auch wenn sie sich im Nachhinein als Bürgergespräch entpuppen. Wir sind ein Gasthaus.

Entsprechend den Vorgaben des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes leben wir in unserem Betrieb nach dem Credo, dass keiner unserer Gäste  wegen seines Geschlechtes, seiner Herkunft oder seiner Weltanschauung benachteiligt wird .

Ohne uns mit Inhalten zu identifizieren bevorzugen oder benachteiligen wir in unserem Hause niemanden, auch keine Organisation, solange diese nicht für verfassungswidrig erklärt wurde.

Dies entspricht den  demokratischen Grundsätzen einer Gesellschaft, selbst wenn es im Einzelfall schwierig erscheint nach diesen Grundsätzen zu handeln.

Ihre Familie Thielecke
mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
sowie im Namen von Gastro+
Wirtevereinigung Neckar und Odenwald

Infos im Internet:
www.mosbacher-brauhaus.de

© www.NOKZEIT.de



14 Kommentare zu Mosbach: Brauhaus zum AfD-„Bürgergespräch“

  1. Die Erklärung ist etwas seltsam: Einerseits betont der Wirt, er habe nicht gewusst, dass es sich zum Zeitpunkt der Zusage um eine Reservierung der AfD handelte, andererseits sei er politisch neutral und würde niemanden benachteiligen. Wenn letzteres zutrifft, warum ersteres betonen? Er hätte der AfD doch auch dann zugesagt, wenn er es von Anfang an gewusst hätte.

    „solange diese nicht für verfassungswidrig erklärt wurde“ Der Wirt würde also auch der NPD einen Raum vermieten. Das könnte man doch an diese Partei weitergeben, die suchen ja immer händeringend Orte, wo sie nicht abgewiesen werden.

  2. Ihr wisst schon, dass die AFD nicht verboten und NICHT RECHTS ist? Noch nie war? Wer hat das denn beschlossen? Ihr? Und deswegen ist das jetzt so? Genau das zeugt von wahrer Intoleranz bzw von nicht vorhandener Intelligenz.
    Die Afd darf Sitzungen abhalten wo sie will. Auch ihr dürft aufgrund des Gesetzeslage solche Treffen nicht verbieten oder einschränken. Denn sie hat genau gesagt sogar ein Recht dazu. Aber dazu müsste man ja auch einmal über den Tellerand sehen können.

  3. Lügenpresse?Lügempresse?
    Oder was ist Presse?
    Mostpresse!Meinungspresse?

    Vergleicht man/frau die Presseberichte auf der Home
    page der Grünen/Nok
    dann wird einem Angst und
    bang.
    Felix Pflüger.sieht etwas über 100 Demostrierer.
    Herr Wanke redet laut seinen
    Aussagen vor ca.20 AfD lern.
    Nun ja,der/die AfD feierte
    ja den Hessenwahlsieg.

    Frank Heuß,sieht zwar 200
    Demostranten.Aber Herr Wanke
    von der AfD ist evtl.nicht
    da.
    Ist das der Frank Heuß.Er wirbt,er sei V o l l jour-
    nalist.Er hat sogar jetzt
    den Presseausweis.
    Ist das der Frank Heuß.
    Der von der Juniorpartner-schaft mit den Grünen.
    Der,von dem ich auf NOKZeit
    einige tollen Sachen gelesen
    habe.
    D e r ?

  4. @milch burli,
    und du willst entscheiden
    wo!
    Hast du die Ladungen ins
    Umerziehungslager in deinem
    Windelkasten schon bereit-
    gelegt?

  5. …..das ist so schäbig, einen Veranstalter zu stikmatisieren nur weil er sich demokratisch Verhält.
    Diese Gutmenschen schrecken noch nicht einmal davor zurück, einen Plakataufsteller mit einer Waffe zu bedrohen und auf ihn zu schießen. Dann nimmt man in Kauf, dass Beamte verletzt werden, wie die vier Polizisten.
    Ihr solltet erst einmal vor eurer eigenen Tür kehren.

  6. Das kann man sehen wie man will, aber ich steh hinter dem Team vom Brauhaus. Reservierung ist Reservierung und bezahlt ist bezahlt und solange nichts gesetzeswidriges passiert und gesprochen wird ist das, das gute Recht der Fam. Thielecke jeden in ihr Restaurant zu lassen.

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