Buchen: „Wer rechts wählt, wird links regiert“ Bisher nicht bewertet.

Wahlkampfendspurt mit Peter Hauk

 Buchen. (tn) Die verbesserungsfähigen Umfragewerte der CDU haben sicherlich dazu beigetragen, dass zum Wahlkampfendspurt der Buchener CDU Buchen volles Haus herrschte. MdL Peter Hauk zeigte sich ob des großen Interesses sehr erfreut und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die CDU in Baden Württemberg mit einem blauen Auge davon komme. Erstes Wahlkampfziel bleibe die Ablösung der grün-roten Landesregierung, um endlich die Benachteiligung der ländlichen Räume zu überwinden. Es gelte jetzt jeden Wähler zu mobilisieren und für eine sachliche Politik zu werben, denn eines sei aus Sicht der CDU klar, wer rechts wählt, wird links regiert.

Gleich zu Beginn ließ Hauk die Versammlung wissen, dass die Christdemokraten nach der Wahl am Sonntag mit allen demokratischen Parteien über mögliche Koalitionen spreche, schließlich gelte es, das Votum des Wählers zu respektieren und den Wählerauftrag in Politik umzusetzen. Da sich erfahrungsgemäß ein Drittel aller Wähler „auf den letzten Metern“ entscheide, sei 72 Stunden vor dem Urnengang noch nichts verloren. Hauk selbst geht davon aus, als stärkste Kraft ins Parlament einziehen.

In seinem anschließenden  Referat ging Wahlkämpfer Peter Hauk auf das Versagen der aktuellen Landesregierung bei der Inneren Sicherheit ein. Mit der geringsten Aufklärungsquote seit Jahren, der fehlenden Polizeipräsenz in der Fläche aufgrund einer völlig überzogenen Polizeireform und der daraus resultierenden Personalverstärkung der Reviere auf dem Papier und nicht in der Realität ein. Ferner warf Hauk der Kretschmann-Regierung Versagen beim Ausbau der Infrastruktur vor. Nur ein Straßenneubau  im Neckar-Odenwald-Kreis in der aktuellen Legislaturperiode und die Abkopplung der ländlichen Räume von den Fördertöpfen für den Ausbau des schnellen Internets sprächen Bände dafür, was diese Regierung von den ländlichen Räumen halte.

Dies benachteilige insbesondere auch die regionale Wirtschaft und gefährde dadurch indirekt auch Arbeitsplätze. Als ideologisch motiviert bezeichnete Hauk die Bildungspolitik, hier werde sich die CDU im Falle einer Regierungsbeteiligung deutlich auf die Seiten der Gymnasien, der Real- und Werkrealschulen stellen und dafür Sorge tragen, dass Schulpolitik vom Kind aus gedacht und umgesetzt werde und nicht ideologisch verblendet sei.

Die Schulpolitik nahm in der anschließenden Diskussion breiten Raum ein, hierbei wurde auch deutlich, dass Gemeinschaftsschulen durchaus ihre Daseinsberechtigung haben und für das ein oder andere Kind sicherlich die bessere Schulform darstellen. Aus diesem Grund und auch darum, dass  bildungspolitische Experimente nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden, wolle eine CDU-geführte Regierung die bisherigen Gemeinschaftsschulen auch erhalten – neue werde es allerdings nicht geben. 

Die Förderung der regenerativen Energien bejahte Hauk auf Nachfrage, auch müsse man weiter Windräder bauen, aber nur dort, wo diese auch wirtschaftlich sinnvoll sind. Allerdings müsse man hier auch den Schutz der Menschen im Blick haben. Daher müssen die Mindestabstände von Windrädern zu Siedlungen und Gebäuden den aktuellen Gegebenheiten angepasst und erweitert werden. Über den Naturschutz und die ärztliche Versorgung bis hin zu einer möglichen Kreisreform schloss sich eine rege Debatte an, an deren  Ende sich Stadtverbandsvorsitzender Ralf Schäfer erfreut zeigte, dass landespolitische Themen im Fokus standen und ein echter Meinungsaustausch im besten demokratischen Sinne stattfand.

Mit dem Aufruf am kommenden Sonntag zur Wahl zu gehen und für eine starke CDU zu kämpfen, schloss Schäfer die Versammlung.

  

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7 Kommentare

  1. Ich erspare mir hierzu einen ausführlichen Kommentar.
    Die letzten kritischen Anmerkungen zu Herrn Hauk, in meinem Leserbrief „Fünf Jahre grün-rot – Was nun?“, hat mir eine anonyme Ansichtskarte mit folgendem Inhalt beschert:
    „Arschloch – Maulaff nichts in der Birne, und versucht große Töne zu spucken. Mache erst mal ein Lehrgang für Besserwisser. Oder halt einfach die Fresse – Prost-Alki“
    Geht`s noch? „Nicht jeder wählt Peter“

    Anmerkung des Moderators: Es zeugt nicht gerade von geistiger Reife, im politisch-gesellschaftlichen Diskurs, einen solchen Mist zu fabrizieren. Der anonyme Kartenschreiber disqualifiziert sich damit selbst. Um das allen Leser*innen zu zeigen, haben wir eine Grafik der Karte hochgeladen. Intelligent geht anders!

    Postkarte-Flickinger

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