„Guido Wolf ist nicht die Zukunft“

Mit Spaß und politischem Engagement für Walldürn aktiv

 Walldürn. (pm) Nachdem die ersten Monate des Jahres von den Landtagswahlen geprägt waren, traf sich das Vorstandsteam der Jungen Union (JU) Walldürn zu seiner ersten Sitzung in dieser neuen Konstellation. Dominik Marzini begrüßte die Anwesenden erstmals als Ortsvorsitzender. Er freue sich auf die bevorstehende Zeit, sein Ziel ist es auf die bisher geschaffenen Grundlagen aufzubauen und mit der JU neue Akzente zu setzen. Das alte Motto der JU „party and politics“ soll wieder in den Fokus gerückt werden, um mit einer ausgewogene Mischung aus politischer Arbeit und gesellschaftlichem Engagement politisch interessierte Menschen zu erreichen. „Politisches Engagement macht Spaß!“, was  wieder vermehrt nach außen getragen werden soll,  so Marzini.

Am Anfang eines Projekts stehe immer ein Rückblick, berichtete der stellvertretende Vorsitzende, Fabian Berger, über die vergangenen Aktivitäten, sowie den Landtagswahlkampf. Als Wahlkreis mit dem zweitbesten CDU-Ergebnis in Baden-Württemberg könne man zufrieden sein. Wie in allen Wahlkreisen seien Stimmverluste zu verzeichnen, für die es vielfältige Ursachen gebe, wie Gespräche mit Bürgern vor und nach der Wahl gezeigt hätten, so Berger. Beispielhaft sei insbesondere die Unzufriedenheit mit der Bundespolitik in Flüchtlingsfragen, aber auch ein Spitzenkandidat, der nicht überzeugt habe. Erschreckend sei neben dem eigenen schlechten Abschneiden das zu gute Ergebnis der AfD, fuhr Berger fort. 

Unter dem Motto „nach der Wahl ist vor der Wahl“, müsse man nun genauestens analysieren, woran die massiven Verluste festzumachen seien. Dabei dürfe man aber die Zukunft nicht aus den Augen verlieren, sondern müsse mit ganzer Kraft an Perspektiven arbeiten. Dem Wählerwillen folgend, müsse man nun die „beste Lösung für das Land und seine Bürger finden“ und dabei den Markenkern der CDU nicht aus dem Blick verlieren.

Auch auf die aktuelle innerparteiliche Personaldiskussion um den gescheiterten Spitzenkandidat Guido Wolf ging Fabian Berger ein. Es gebe nichts daran zu rütteln, dass ein Mitgliederentscheid Wolf in die Position des Spitzenkandidaten gebracht habe, hob Berger hervor. Es sei aber auch so, dass ein solcher Entscheid kein auf ewig zementiertes Ergebnis bedeute. Vielmehr  gelte es nun  Wolfs Umgang mit der Wahlniederlage kritisch zu beleuchten. Der unsägliche Auftritt am Wahlabend und sofort durchgepeitschte  Wahl zum Fraktionsvorsitzenden sind laut Fabian Berger völlig falsche Signale gewesen. „Ich kann die immer lauter werdenden Forderungen über den Rücktritt von Guido Wolf verstehen. Ich finde, dass eine Arbeit mit Guido Wolf als Fraktionsvorsitzenden keinen Sinn für die Zukunft macht“ stellte Berger abschließend fest.

Das Leitbild Walldürn 2020 war ein Meilenstein in der politischen Arbeit der JU Walldürn, dieses Jahr ist Halbzeit, so ist es an der Zeit ein erstes Fazit zu ziehen, so Dominik Marzini. Hierfür plane man eine Veranstaltung gemeinsam mit Bürgermeister Markus Günther und der CDU-Gemeinderatsfraktion. Aktuell laufen die Planungen für eine Firmenbesichtigung, hier soll das Thema der Wirtschaftsförderung in den Mittelpunkt gerückt werden. Weiter plant die JU sich aktiv bei Veranstaltungen wie dem Blumen- und Lichterfest einzubringen. Auch alte Traditionen sollen weiter gelebt werden, so ist für das erste Halbjahr auch eine Brauereibesichtigung angedacht. Zu diesen Veranstaltungen kommt im April die Kreisjahreshauptversammlung der JU hinzu, ergänzte Fabian Berger, der in seiner Funktion als Kreisgeschäftsführer für die Organisation zuständig ist.

Dominik Marzini dankte allen für die engagierte Mitarbeit, „wenn wir mit diesem Engagement weiter arbeiten, dann können wir noch viel erreichen“. Ziel sei es auch weiterhin das junge politische Sprachrohr in Walldürn zu sein und mit jungen, frischen Ideen die Arbeit der CDU, kritisch, zu Unterstützen. „Mit Fabian Berger haben wir einen Stadtrat aus unseren Reihen, diese Chance gilt es zu nutzen und Ihn bei seinem politischen Engagement zu unterstützen“ so Marzini zum Abschluss der Sitzung.

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1 Kommentar

  1. @Hallo JU-ler/lerinnen!
    Morgen,am Mittwoch,den 06.04
    dürfen die Bürger der Nieder
    lande über das wichtige Ab-kommen zur Ukraine mit der EU abstimmen.
    Das ist Demokratie im NL!
    Wer im NOK und in D kennt
    dieses Abkommen?

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