VfR Mannheim muss gegen Lauda siegen

  (sw) Nach den zwei Siegen gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte, steht für den VfR Mannheim am kommenden Samstag (15.30 Uhr) mal wieder ein Spitzenspiel an. Zu Gast im Rhein-Neckar-Stadion ist dann der Überraschungsaufsteiger FV Lauda.

Der Traditionsverein aus dem Taubertal stand nach der Hinrunde noch sensationell auf Platz 1, bis der Motor des FVL vor allem nach der Winterpause etwas ins Stottern geriet. Nach zuletzt 4 Spielen ohne dreifachen Punktgewinn ist man auf den 7. Tabellenplatz abgerutscht, hat aber auch noch ein Spiel weniger ausgetragen als die Konkurrenz.

Dass Lauda wie ein angeschlagener Boxer aber weiterhin gefährlich ist, zeigten sie auch bei ihrem letzten Auswärtsauftritt beim heimstarken Tabellenzweiten TSV Amicitia Viernheim. Zur Pause führte man noch mit 1:0, bis zur 77. Minute sah es immerhin nach einem Punktgewinn aus, doch in der Schlussphase besiegelten die Südhessen dann doch noch die Laudaer Niederlage. Trotzdem steht der Aufsteiger weiterhin auf Platz 2 der Auswärtstabelle.

Torgarant des Ex-Oberligisten ist seit Jahren Chris Moschüring, der auch bei der 0:2-Niederlage des VfR im Hinspiel traf. Insgesamt bringt es der 29-jährige Goalgetter in dieser Saison auf 13 Treffer. Nimmt man die letzten 3 Jahre in der Landesliga Odenwald noch mit dazu, sind es in 108 Partien gar 94 Tore, die auf das Konto von Moschüring gehen.

Kein Grund also für den VfR Mannheim die jüngste Durststrecke des Gegners zu hoch zu bewerten, denn auch gegen den FV Lauda ist erst mal die richtige Einstellung gefragt, bevor die Spielstärke der Mannheimer dann meist von ganz alleine zum Tragen kommt. Auch der Blick in die Statistik zeigt, dass die Duelle gegen Lauda oftmals auf Messers Schneide standen. So endeten im Rhein-Neckar-Stadion 3 von 4 Partien seit 2004 mit einem Unentschieden. Nur im Oberligajahr 2005/2006 landete der VfR einen 2:0-Sieg. Ein solcher Erfolg wäre für die Blau-Weiß-Roten in der aktuellen Situation besonders wichtig. Cheftrainer Hakan Atik kann in Sachen Kader weiterhin aus dem Vollen schöpfen.


(Foto: VfR Mannheim)

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