Diakonie-Klinik Mosbach eingeweiht

Entscheidung für den ländlichen Raum – Investitionen in Höhe von 24. Mio. Euro für 98 Krankenbetten

 

Mosbach. Im Beisein zahlreicher Politiker aus Bund und Land sowie Kommunalpolitikern aus der Region, Kooperationspartner und Mitarbeitern der Johannes-Diakonie, die Vorstandsvorsitzender Dr. Hanns-Lothar Förschler begrüßen durfte, wurde heute, knapp zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich, die Diakonie-Klinik Mosbach eingeweiht und von Architekt und Generalunternehmer die Schlüssel an die Verantwortlichen der Klinik überreicht. 

Im diversen Grußworten wurde nicht nur der Mut gelobt, ein solch großes Projekt zu stemmen, auch die Entscheidung für den Standort Mosbach und damit den ländlichen Raum, mit einer enormen Wertschöpfung, fand die Zustimmung von MdB Alois Gerig, MdL Peter Hauk, Landrat Dr. Achim Brötel und Oberbürgermeister Michael Jann.

Auf 10.400 Quadratmetern, und damit auf mehr als zwei Fußballfeldern, stehen künftig 98 Betten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bereit (zehn Betten davon werden in Tauberbischofsheim vorgehalten). Damit fasst die Johannes-Diakonie alle medizinischen Bereich an einem Standort zusammen, die in der Vergangenheit verteilt waren. So finden Hilfesuchende nun die Neuropsychiatrische, die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, eine Belegabteilung für Innere Medizin und Psychiatrische Ambulanzen und Tageskliniken sowie Labore und andere diagnostische Möglichkeiten unter einem Dach.

Nach ersten Überlegungen und einem Architektenwettbewerb hatte die Johannes-Diakonie die Aufnahme ins Krankenhausinvestitionsprogramm des Landes Baden-Württemberg beantragt. Relativ schnell stimmte das Ministerium von Sozialministerin Katrin Altpeter der Aufnahme zu, sodass im Mai 2014 der erste Spatenstich erfolgte.

Schluesseluebergabe

Ärztlicher Direktor Dr. Karsten Rudolf (li.) und Geschäftsbereichsleiter Alexander Straus mit dem symbolischen Schlüssel des neuen Klinikgebäudes. (Foto: Hofherr) 

Damals und heute dabei, Ministerialdirektor Jürgen Lämmle, der anmerkte, dass das Land seine Aufgabe  im Bereich der stationären Versorgung durch Investitionskosten mehr als erfüllt habe, nun der Bund an der Reihe sei, sich für die defizitären Betriebskosten etwas einfallen zu lassen.

Insgesamt sollen am neuen Klinikstandort von 150 Mitarbeitern verschiedenster Professionen über 1.000 stationäre Fälle und mehr als 3.500 ambulante Fälle behandelt werden, berichteten Geschäftsbereichsleiter Gesundheit Alexander Straus und der Ärztliche Direktor Dr. Karsten Rudolf. Um den neuen Räumlichkeiten gerecht zu werden und neue Konzepte umsetzen zu können, habe man in den vergangenen Monaten in vielen Treffen und Klausurtagungen Leitlinien erarbeitet, die es nun gelte, mit Leben zu füllen.

Nach weiteren Grußworten von Architekt  Peter Kast und Bauunternehmer Thomas Schleicher durften Straus und Rudolf die symbolischen Schlüssel für den Neubau entgegen nehmen.

Insgesamt wurden 24 Mio. Euro in die Diakonie-Klinik Mosbach investiert. Davon hat das Land Baden-Württemberg 16. Mio. Euro beigesteuert.

Für den geistlichen Impuls war Pfarrerin Birgit Lallathin verantwortlich. Den musikalischen Rahmen übernahm das Mariola´s Swing Quartett. Das Schlusswort sprach Jörg Huber (Pädagogischer Vorstand der Johannes-Diakonie).

Heute und morgen feiert die Klinik mit einem Tag der offenen Tür die Einweihung.

Rundgang Diakonie Klinik

Rundgang mit den Ehrengästen, darunter MdB Alois Gerig und MdB Margarete Horb sowie Oberbürgermeister Michael Jann. (Foto: Hofherr)


Infos im Internet:

www.Diakonieklinik-Mosbach.de

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