Freie Wähler bleiben DRAN

Workshop des Kreisverbands in Mosbach
Neckar-Odenwald-Kreis.   (bs) Mit dem Akronym „DRAN“, das für die Handlungsfelder Demographie, Regionale Entwicklung, Arbeitsplätze und Arbeitskräfte sowie Nachhaltigkeit steht, bekräftigte Landesgeschäftsführer Friedhelm Werner die kommunalpolitische Kompetenz der Freien Wähler. Vor dem mit Spannung erwarteten Impulsreferat, begrüßte Kreisvorsitzender Bruno Herberich die Teilnehmenden aus dem gesamten Neckar-Odenwald-Kreis und ganz besonders Monika Springer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Landesverbands, aus Weinheim. Das Angebot des Kreisverbands habe man diesmal auf die weiteren unabhängigen Mandatsträger in den Gemeinden ausgedehnt. Mit den Arbeitskreisen „Junge Politik“ (moderiert von Christian Ernst), „Internet – Freie Wähler im Netz“ (Dr. Wolfgang Schäfer), „Effektive Kommunalpolitik zwischen den Wahlen“ (Thomas Ludwig) und „Gelingende Integration“ (Bgm. Volker Rohm) biete man wieder aktuelle Themen der Kommunalpolitik sowie wichtige Arbeitsbereiche der Freien Wähler. Monika Springer stellte in ihrem Grußwort ihren Vorstandsbereich vor und betonte die Wichtigkeit, dass Frauen in den Gremien vertreten seien. Dafür wurde extra eine Arbeitsgruppe „Frauenpolitik“ eingerichtet.

„Wer (an)fragt, führt“, wandelte Friedhelm Werner in seinem Vortrag das bekannte Zitat etwas ab und wollte so die anwesenden Mandatsträger aufmuntern, die Anliegen der Bürgerschaft in Sitzungsanträgen Geltung zu verschaffen. Mit seinen praktischen Tipps brannte er ein ganzes Motivations-Feuerwerk für eine aktive Ratsarbeit ab, die sich die Gemeinden durchaus auch etwas kosten lassen sollten.

Nach intensiver Arbeitsphase in den Arbeitskreisen wurden die Ergebnisse präsentiert und gemeinsam besprochen. Dass sich junge Menschen für ihre Umwelt und deren Gestaltung interessieren und einsetzen sei wichtig für die Gesellschaft. Sie schon frühzeitig und richtig anzusprechen, dafür gebe es vielfältige Möglichkeiten. Allerdings muss dann auch etwas für die Jugend erreichbar sein.

Die Ansprache, in Form von aktiver Öffentlichkeitsarbeit, wurde auch im Arbeitskreis „Effektive Kommunalpolitik“ betont. Die Mandatsträger sollten ihre, durch die geänderte Gemeindeordnung, gestärkten Rechte effektiv nutzen. Insbesondere solle dabei der Fokus auf eine umfassende und frühzeitige Bürgerbeteiligung gelegt werden. Als wesentliche Handlungsfelder wurden die Weiterentwicklung der Ortskerne und insbesondere die Grundversorgung sowie die Pflege der Kulturlandschaft herausgearbeitet.

Für eine gelingende Integration stellte Volker Rohm einen Stufenplan mit Sprache, Arbeit, Freizeit, Werten und Regeln, Helferkreisen, Trennung von Gerüchten und Wahrheit sowie der Gestaltung des täglichen Lebens vor. Integration ist ein Prozess, der viele Jahre in Anspruch nehmen wird.
Für die Gestaltung der Internetseiten der Freien Wähler, die ein Gemeinschaftsprodukt von Kreisverband und Ortsvereinen sind, stellte der Arbeitskreis erste Maßnahmen vor. Hier soll jedoch ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess angestoßen werden, so dass unter www.Freie-Waehler-NOK.de wie auch im Facebook-Auftritt ein attraktives und aktuelles Angebot besteht.

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