FC Binau sieht blickt kritisch in die Zukunft

Harmonische Jahreshauptversammlung – Kampf gegen den Abstieg
 
    (RTL) Wenn man sich nicht solche Sorgen um den Vereinsnachwuchs und den Klassenerhalt machen müsste, hätte der FC 1927 Binau eigentlich keine Sorgen. Der Sportplatz liege neu renoviert da, die Finanzlage sei zufriedenstellend und die Mitgliederzahlen bleibe stabil.
 
 Dennoch ging der FC-Vorsitzende Wolfram Hipke nach der Begrüßung von Bürgermeister Peter Keller, den Gemeinderäten Elke Blesch, Kurt Keuper und Gerd Teßmer und den Ehrenmitgliedern auf das derzeit in vielen Vereinen umgehende Nachwuchsproblem und die fehlende Bereitschaft zur Mitarbeit in der Jugend- und Vorstandsarbeit ein. Durch Zusammenarbeit mit Nachbarvereinen sei dies allerdings nur teilweise zu lösen. Wolfram Hipke dankte Bürgermeister und Gemeinderat für die tatkräftige Unterstützung und seinem gesamten Vorstand für die gute Zusammenarbeit.
 
 Der Spielausschussvorsitzende Wolfgang Rupprecht redete dann Tacheles über die derzeitige Tabellen-Situation. Alles sei nämlich nicht allein mit der hohen Zahl an Verletzten zu erklären. So sei es für den Trainer nicht leicht, bei nur mäßigem Trainingsbesuch Spielzüge, Taktik und Kondition zu trainieren und zu üben. Wolfgang Rupprecht dankte Abteilungsleiter Roland Haupt und den anderen Mitgliedern vom Spielausschuss für die gute Zusammenarbeit. Er appellierte an Spieler und Vereinsmitglieder alles zu tun, um den Klassenerhalt vielleicht doch noch zu schaffen. Dennoch müsse es weitergehen, schließlich habe man in der knapp 90-jährigen Vereinsgeschichte schon andere Krisensituationen gemeistert.
 
 Im Jugendbereich, der von Jugendleiter Thomnas Marx vorgestellt wurde, stelle Binau in vier Jugendklassen Spieler und durch die eingegangene Zusammenarbeit mit Zwingenberg und Neckargerach erhoffe man sich auch für die Zukunft, interessierten Jugendlichen das Fußballspielen im Verein zu binden. Thomas Marx dankte dem Jugendleiterteam um Walter Oswald, Josef Balazs und Anna Siliberto. An Erfolgen konnte der Jugendleiter mit Stolz den Pokal für dier Kreismeisterschaft der C-Jugend in der Halle vorzeigen. Im kommenden Jahr werde man die Spielgemeinschaften fortsetzen und teilweise auch für den FC Binau antreten.
 
 Aus der Tischtennis-Abteilung wusste Ludwig Müller von konstanten Leistungen aller vier Mannschaften zu berichten. Zwei davon seien im Vorjahr aufgestiegen und hätten den Klassenerhalt in der gerade beendeten Runde geschafft.
 
 Abteilungsleiterin Sibylle Baier berichtete von einer stabilen Mitgliederzahl und einem guten Besuch der Übungsstunden. Die Damengymnastik beteilige sich auch aktiv im Dorf- und Vereinsgeschehen und sorge im Jahresablauf auch dafür, dass die Gemütlichkeit – etwa bei Tagesausflügen – nicht zu kurz komme.
 
 Aus dem Kassenbericht von Hauptkassierer Gerd Teßmer war herauszuhören, dass man im vergangenen Jahr trotz der wegen der Platzrenovierung fehlenden Einnahmen aus Heimspielen einen kleinen Überschuss erwirtschaften konnte. Er dankte den Binauer Sponsoren, die in der Vereinszeitung und in der Bandenwerbung investitierten, für die finanzielle Unterstützung, ohne die man die finanziellen Verpflichtungen gar nicht schultern könnte. Die Kassenrevisoren Ludwig Eiermann und Walter Schäfer bescheinigten Gerd Teßmer eine einwandfreie Buch- und Kassenführung. Bürgermeister Peter Keller nahm die Entlastung vor und dankte dem größten örtlichen Verein für die aktive Mitgestaltung des Binauer Vereins- und Kulturlebens und wünschte den Aktiven auch weiterhin ein erfolgreiches Abschneiden.
 
 Mit dem Hinweis auf das diesjährige Sportfest mit Boule-Turnier für Binauer Vereine am 09. und 10. Juli und dem bevorstehenden Gemeindejubiläum mit der Partnergemeinde Lindau am 12. und 13. August schloss diese insgesamt sehr harmonische, gut besuchte Jahreshauptversammlung des FC 1927 Binau ab.

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