Waldbrunn: Bei MTB-Rennen schwer verletzt

(Symbolbild)

Rettungshubschrauber war im Einsatz – L 524 eine Stunde voll gesperrt

 Waldbrunn. (ots) Eine Mountainbike-Rennveranstaltung eines Waldkatzenbacher Vereins am Samstagnachmittag führte über Waldbrunner auch auf Eberbacher Gemarkung. In einem Waldgebiet Gewann Hirschberg, auf dem Hirschberger Hauptweg, stürzten gegen 14.30 Uhr dabei zwei 18 und 42-jährige Mountainbiker aus dem Heilbronner und Karlsruher Raum auf der abschüssigen Strecke so schwer, dass sie notärztlich versorgt werden mussten.  

Dafür wurde auch ein Rettungshubschrauber angefordert, der kurze Zeit später auf der L 524, zwischen Eberbach und Unterdielbach, an der sogenannten „Stettenrampe“ landete. Die Landesstraße war deshalb für rund eine Stunde bis gegen 15.30 Uhr voll gesperrt. Während der 18-Jährige mit dem Helikopter in eine Heidelberger Klinik geflogen wurde, wurde der 42-Jährige mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Nach den derzeitigen Informationen waren die Verletzungen nicht so schwer wiegend, wie zunächst angenommen. Die Sportler befinden sich auf dem Weg der Besserung. Die Freiwillige Feuerwehr Eberbach war zu Sperrung der L 524 im Einsatz.

MTB Festival 2016 klein

(Foto: pm))

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5 Kommentare

  1. Warum gab es vom Veranstalter dazu keine Durchsage? Oder entsprechende Genesungswünsche? Selbst Profirennen werden bei solch schweren Unfällen abgebrochen. Aber im Odenwald muß die Show wohl weitergeben. Gute Besserung an die Biker-Kollegen.

    • Bevor hier der Eindruck entsteht, daß hier eine Veranstaltung „rücksichtslos“ weitergeführt wurde dazu mal eine Stellungnahme vom Organisationstem:
      Als der Sturz der Rennleitung gemeldet wurde, lief sofort die Hilfe an.
      Die Streckenposten und Sanitäter des DRK vor Ort leisteten erste Hilfe. Der Rettungsdienst und Notarzt wurde alarmiert. Zusätzliches Sicherheitspersonal leitete den Notarzt zur Unfallstelle und sicherte diese für die Dauer der Behandlung ab. Das von Seiten der Einsatzkräfte ein Hubschrauber bestellt wurde war eine zusätzliche Vorsichtmaßnahme und sicher sinnvoll. Zu keiner Zeit bestand die Veranlassung, das Rennen abzubrechen. Das wäre auch gar nicht so einfach machbar, da hier ein Starterfeld von Rund 200 Teilnehmern, die sich auf ca. 18 Kilometer verteilen gleichzeitig hätte informiert werden müssen. Wie es den Presse- und Polizeiberichten zu entnehmen ist und es uns auch (nach der Veranstaltung) von den Angehörigen mitgeteilt wurde sind die Verletzungen nicht so schwerwiegend sind wie befürchtet. Was die Zuschauer alles nicht mitbekommen haben ist die Betreuung der Angehörigen, die Organisation der Hilfeleistung und der Informationsaustausch zwischen dem Personal an der Unfallstelle und der Rennleitung, welche die Angehörigen betreute. Welchen Wert hätte es gehabt, eine Durchsage dieses Ereignisses über den Streckensprecher zu machen??? Sensationslust befriedigen ??? Alle Betroffenen waren informiert und standen im ständigen Kontakt.
      Zu den Aussagen der beiden vorherigen Kommentare: Noch kein Profi- Amateur und Jedermann-Rennen ist wegen eines solchen Ereignisses abgebrochen worden. Über mehr als 2 Jahrzehnte selbst im MTB und Strassen-Radrennsport unterwegs haben wir alle schon solche Stürze erlebt und bei einigen auch selbst als Teilnehmer Erste Hilfe geleistet. Dieser Sport ist eben nun mal nicht ungefährlich. Dessen sind sich aber auch alle Fahrer bewusst. Ein Fahrfehler, wie hier der Auslöser des Sturzes, darf nicht, kann aber leider immer mal passieren. Und weiter ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass irgendein C-Klasse Fußballverein nicht mehr aus der Kabine kommt, weil sich ein Spieler zuvor das Kreuzband gerissen hat.

  2. Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Jeder Fußballverein der C-Klasse bleibt in den Kabinen. Hier kommt sogar der Hubschrauber. Keiner weiß, wie es den verunglückten geht, aber da wird weiter geradelt, mit flapsigen Sprüchen für gute Laune gesorgt, während Rettungssanitäter um die Gesundheit eurer Sportkameraden kämpfen. Widerlich und schäbig.

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