Hauk: „Land muss Unwetter-Opfern helfen“

„Land wird beratschlagen wie die Kommunen unterstützt werden können!“ – Minister Peter Hauk in Neckargerach und Waldbrunn
 
  Neckar-Odenwald-Kreis. (pm)
 „Die Eindrücke sind teils verheerend und schmerzlich mit an zu sehen, wie ganze Landschaftsabschnitte, Häuser und Straßen von den Wassermassen zerstört wurden. Das Land muss und wird den Kommunen als starker Partner bei der Bewerkstelligung der Folgen zur Seite stehen. Die Landesregierung wird in den kommenden Tagen über Lösungsansätze beratschlagen“, so Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, bei seiner Stippvisite in den zwei stark betroffenen Gemeinden.
 
 Am gestrigen Sonntag verschaffte sich der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Hauk in Begleitung der Bürgermeister Norman Link und Markus Haar einen Überblick über die entstandenen Schäden in den Gemeinden Neckargerach und Waldbrunn. „Als ich die Bilder und Videos in den sozialen Netzwerken gesehen habe, konnte ich meinen Augen nicht trauen, dass teils Wasserströme Ortschaften durchquerten, weshalb ich mir auch umgehend einen Überblick in zwei stark betroffenen Gemeinden verschaffen wollte,“ so Hauk. Es sei klar, dass das Land Baden-Württemberg hier handeln und helfen muss, so dass die Kommunen und betroffenen Bürgerinnen und Bürger nicht alleine dastehen. „Und das lieber heute als morgen“, fügte Hauk hinzu. Die Landesregierung treffe sich diese Woche in Stuttgart um Sofortmaßnahmen zur Entlastung einzuleiten.
 
 „Im Besonderen gilt den ehrenamtlichen Helfern und Einsatzkräften von Feuerwehr, THW und DRK mein Dank, welche unermüdlich bei Tag und bei Nacht helfen, wo es nur möglich ist. Deren Einsatz hat erstens noch schlimmeres verhindern können oder zweitens ist wertvoll bei einem schnellen Übergang zur Normalität. Mein herzlichster Dank für ihren Einsatz“, so Hauk abschließend.
 
 


(Foto: Hofherr)

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14 Kommentare

    • Warum sollte man Bürgern helfen, die zu geizig waren sich zu versichern, während andere, die eine solche haben und dafür Beiträge zahlen, nichts bekämen. Schon mal etwas von Eigenverantwortung gehört?

      • Ich vermute, dass in Baden-Württemberg annähernd alle Gebäude versichert sind – anders als in den fünf östlichen Bundesländern. Einerseits gab es früher die Pflicht, Häuser zu versichern, andererseits bestehen die finanzierenden Banken aus durchaus eigennützigen, aber sehr sinnvollen Gründen, auf einer Gebäudeversicherung.
        Anders dürfte es bei Hausratversicherungen aussehen. Da ist dann durchaus gerechtfertigt, über die Sinnhaftigkeit staatlicher Hilfen zu diskutieren, wo doch gerade wirtschaftsliberale Kreise die Eigenverantwortung als Dogma vor sich her tragen.

        Ich war am Sonntag mit Peter Hauk unterwegs und hatte dabei den Eindruck, dass es bei den Überlegungen im Zusammenhang mit Hilfen aus Landesmitteln zunächst einmal um Hilfen für die Betroffenen Gemeinden geht. Denn soweit ich das als Laie beurteilen kann, ist allein in Waldbrunn ein Millionenschaden an der Infrastruktur entstanden. Und ob Straßen, Gehwege, Spielplätze, Kläranlagen, Wasser- und Abwasserkanäle versichert sind, war unklar. Dass die betroffenen Gemeinden Unrerstützung brauchen, scheint nachvollziehbar.

      • Wenn Hauk aber von „Land muss Unwetter-Opfern helfen“ redet, dann denkt man beim Wort „Opfer“ eher an Privatleute und nicht an Gemeinden. Das macht er vielleicht mit Absicht. Immerhin heißt es: „und betroffenen Bürgerinnen und Bürger nicht alleine dastehen“

        Mit „wirtschaftsliberalen Kreisen“ hat das aber nichts zu tun, wenn man darauf hinweist, dass derjenige, der bei seiner Hausratsversicherung jahrzehntelang seine Beiträge zahlt, der Dumme wäre, wenn ein Hansguckindieluft, der sich darum nicht kümmert, dann beim Staat die Hand aufhält.

        Das wäre reiner Populismus, denn warum sollte man in diesem Fall bei privaten Verlusten entschädigen und bei kleinen Tragödien wie z.B. bei einem Brand durch Blitzeinschlag nicht? Der Unterschied wäre nur: Bei dem aktuellen Ereignis kann sich ein Minister damit in Szene setzen. Ein großzügige Hilfe wäre ein Schlag ins Gesicht von anderen, die sonst das Jahr über ganz leise und auch ohne eigene Schuld ihre Existenz verlieren.

    • „s Haukle“ kenne ich schon seit über 20 Jahren noch als „2. Beamter beim FA Adelsheim“…. auch in seiner 1. Periode als „Ministerle“ kam von ihm wenig bis gar nichts substantiell Greif- und Brauchbares….. grins.

    • Mir hat bisher noch kein Politiker gesagt, was ich schreiben soll und was nicht. Lediglich ein Verein, hat sich bisher so pressefeindlich verhalten.

      Ich würde ich mir auch nicht sagen lassen, was ich zu schreiben habe. Ich schreibe was ich will, wenn es legal ist.

  1. Warum wird dann viel zu wenig über die Sorgen der Bevölkerung geschrieben? Warum wird dann nicht über Lügen,Korruption,Manipulation geschrieben? Warum wird nicht darüber das den Schulen und Kindergärten die Gelder immer knapper werden? Warum wird nicht über die tatsächliche und steigende Arbeitslosigkeit geschrieben? Warum wird nicht geschrieben das die Mitarbeiter in Krankenhäuser und Pflegeheimen für gleichen Lohn immer mehr leisten müssen? Warum wird nicht geschrieben das die Straßen im Ländle immer maroder werden? Warum wird nicht über die Sorgen und Zukunftsängste von Rentnern geschrieben? Warum wird nicht darüber geschrieben das immer mehr Menschen hilfsbedürftig werden und sich ne der Platte melden? Glauben Sie das es auf Dauer ihre Leser interessiert wo…wer..wem eine Beule in’s Auto fährt,oder wo es gebrannt hat?
    Schreiben Sie doch mal darüber das jedes 7.Kind in Deutschland auf Hartz vier Niveau leben muss! Oder das sich der Alkoholismus immer weiter verbreitet weil die Menschen immer mehr psychisch belastet werden! Oder Fragen sie sich doch mal bitte was die Bundeswehr, unsere Kinder, an der polnisch-russischen Grenze zu suchen hat? …es gibt so viele Probleme in Deutschland,aber auch hier im Ländle….
    Naja,vielleicht ist es doch interessanter wenn irgendwo ein Fernglas geklaut wird.

    • Es ist jeder herzlich eingeladen, sich am Projekt NOKZEIT mit eigenen, selbst geschriebenen Beiträge, die einer rechtlicher Überprüfung standhalten, einzubringen.
      Wir sind über jeden Autor froh, der Bereit ist, seine Freizeit zu opfern, um ehrenamtlich für NOKZEIT zu schreiben.
      Also Dirk Klingbeil, wir warten auf deine Berichte. Besuche Veranstaltungen, Gemeinderatssitzungen, gehe zum Kreistag zu Pressekonferenzen. Wenn du mir sagst, wo du wohnst, lasse ich dir gerne die entsprechenden Einladungen zukommen.
      Ich will aber gleich anmerken, dass leider kein Honorar drin ist. Wir verzichten aber auf eine Kostenbeteiligung deinerseits.
      Und nun erwarten wir gespannt deine Artikel. Du hast ja schon viele Ideen.

  2. Olli Mackert Das gilt übrigens nicht nur für Dirk Klingbeil und oder alle andern, sondern auch für dich. Macht mit, schreibt mit: Es ist jeder herzlich eingeladen, sich am Projekt NOKZEIT mit eigenen, selbst geschriebenen Beiträge, die einer rechtlicher Überprüfung standhalten, einzubringen.
    Wir sind über jeden Autor froh, der Bereit ist, seine Freizeit zu opfern, um ehrenamtlich für NOKZEIT zu schreiben.
    Also Dirk Klingbeil, wir warten auf deine Berichte. Besuche Veranstaltungen, Gemeinderatssitzungen, gehe zum Kreistag zu Pressekonferenzen. Wenn du mir sagst, wo du wohnst, lasse ich dir gerne die entsprechenden Einladungen zukommen.
    Ich will aber gleich anmerken, dass leider kein Honorar drin ist. Wir verzichten aber auf eine Kostenbeteiligung deinerseits.
    Und nun erwarten wir gespannt deine Artikel. Du hast ja schon viele Ideen.

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