Hirschlanden holt Silbermedaille

Landrat und Bundestagsabgeordnete gratulieren zu großem Erfolg
 

 
  Berlin. (pm) Große Auszeichnung für Hirschlanden: Der Rosenberger Ortsteil wurde heute vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Landrat Dr. Achim Brötel hat Ortsvorsteher Martin Herrmann sofort nach Bekanntgabe des Ergebnisses angerufen und ihm stellvertretend für alle Einwohner herzlich gratuliert: „Aufgrund der eindrucksvollen Präsentation am vergangenen Sonntag, aber vor allem aufgrund der unglaublich vielen Ideen zur Dorfentwicklung, ist diese Auszeichnung mehr als verdient. Sie ist der Lohn für das Engagement der Dorfgemeinschaft mit Martin Herrmann und Bürgermeister Gerhard Baar an der Spitze und eine äußerst vorbildliche Dorfentwicklung.“ Dr. Brötel erfuhr direkt in Berlin von der Juryentscheidung und konnte dies im Reichstagsgebäude unmittelbar an die vier Bundestagsabgeordneten Alois Gerig, Margaret Horb, Dr. Dorothee Schlegel und Nina Warken weitergeben. „Wir haben spontan auf den tollen Erfolg angestoßen!“
 
 Das Beispiel Hirschlanden, zeige, so der Landrat weiter, was man bewegen könne, wenn man an seine eigene Zukunftsfähigkeit glaubt. Dies habe nicht nur im vergangenen Herbst den Ministerpräsidenten nach der Gold-Auszeichnung im Landesentscheid beeindruckt, sondern nun auch die Mitglieder der Bundesbewertungskommission. Dabei sei schon allein das Erreichen des Bundesentscheides für Hirschlanden und auch für den Neckar-Odenwald-Kreis ein besonders Ereignis gewesen. „Dass es nun eine Silber-Auszeichnung geworden ist, wird in die Orts- und Kreisgeschichte eingehen. Jeder der mitgewirkt hat, kann darauf stolz sein.“
 
 Einen wesentlichen Grundstein für den Erfolg sieht Dr. Brötel in dem Leitbild des Mehrgenerationendorfes. „Damit unsere Dörfer eine Zukunft haben, wovon ich zutiefst überzeugt bin, müssen sie jung wie alt Perspektiven für ein lebenswertes Miteinander aufzeigen.“ Die Umsetzung wurde dann mit rund 37.000 Arbeitsstunden über die Jahre verwirklicht, was eine unglaubliche Leistung sei. „Hirschlanden wird, und so ist der Wettbewerb ja inzwischen auch ausgelegt, langfristig und nachhaltig von der Teilnahme profitieren“, zeigte sich Dr. Brötel überzeugt.
 
 An dem 25. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ haben 2400 Orte aus ganz Deutschland teilgenommen. Davon haben sich 33 Orte für den Bundesentscheid qualifiziert, Hirschlanden war der einzige Vertreter aus Baden-Württemberg. Die Preisverleihung findet im Januar 2017 im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin statt. Im Neckar-Odenwald-Kreis wurde zuletzt die Gemeinde Neunkirchen am Ende des 23. Wettbewerbs im Jahr 2010 mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.
 
 Mit Gold ausgezeichnet werden die Dörfer Böddenstedt (Niedersachsen), Duchroth (Rheinland-Pfalz), Gladigau (Sachsen-Anhalt), Hirnsberg (Bayern), Hoetmar (Nordrhein-Westfalen), Perlesreut (Bayern), Pinnow (Mecklenburg-Vorpommern), Sauen (Brandenburg), Vrees (Niedersachsen) und Weyher (Rheinland-Pfalz). Darüber hinaus wurden 17 Dörfer mit Silber und sechs Orte mit Bronze geehrt. Außerdem wurden in diesem Jahr erstmals drei Sonderpreise für herausragende Projekte zur Bewältigung des demografischen Wandels vergeben, die mit je 3000 Euro dotiert sind. Perlesreut (Bayern), Vrees (Niedersachsen) und Zappendorf (Sach- sen-Anhalt) überzeugten hier in besonderem Maße.
 
 
 
 

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