135 Jahre kfd Seckach

Seckach. (lm) Mit einem Zitat zur „Hoffnung“ begrüßte die 1. Vorsitzende Gabriele Greef die Gäste zu Beginn der Vereinschronik im Rahmen der Feierlichkeiten zum 135. Geburtstag der kfd Seckach.
 
 Der Eröffnungsgottesdienst mit Pfarrer Andreas Schneider stand dagegen unter dem Verbandslogo „Häng dich rein ins Netz, das Frauen trägt“ und zeigte auf, dass dieses Netz von Gottes Liebe geknüpft ist und wie viele Frauen und Beziehungen bereits darin verwoben sind.
 
 An die Geschichte der Katholischen Frauengemeinschaft St. Sebastian mit ihrem ein Auf und Ab, dem Wechsel von lebendigen Zeiten und stillen Zeiten erinnerte beim anschließenden gemütlichen Beisammensein Gabriele Greef. Demnach wurde die Gemeinschaft 1881 mit 80 Frauen und Walburg Nonnenmacher als Vorsitzende gegründet. Mangels Aufzeichnungen aus dieser Zeit, konzentrierte sich Gabriele Greef auf die Wiedergründungszeit seit 1970 mit den 1. Vorsitzenden Fr. Schwing, 1973 bis 1985 Lina Reichert (besser bekannt als Tante Lina), 1985 bis 1993 Gerda Müller, 1994 Gerda Richter, 1997 bis 2005 Melitta Geppert und seit 2005 Gabriele Greef.
 Von den 26 Wiedergründungsmitgliedern konnten Agnes Götz, Irene Haag, Elisabeth Hilpert, Magda Hornung, Anni Kruspel, Ursel Kunz, Gertrud Scherer, Erika Schmidt und Herta Schmitt gewürdigt werden. Noch länger – seit mittlerweile 50 Jahren, davon die meiste Zeit in Wuppertal – ist Cäcilie Greef Mitglied der kfd. Für 40 Jahre Treue wurde Maria Hirn, für 35 Anneliese Ballweg und Hildegard Willard, für 30 Jahre Maria Bauer, Brunhilde Bischoff, Ingeborg Bischoff und Berta Nasellu ausgezeichnet. Seit 25 Jahren sind Maria Keller, Gabriele Mayer, Anni Philipp und Christa Schmitt der kfd treu verbunden, und seit 20 Jahren Angelina Kaufmann und Gerda Richter.
 
 Doch auch weiterhin traten begeisterte Frauen der kfd bei – vor 15 Jahren Marlene Otterbach, vor zehn Jahren Jutta Biermayer, Anita Detz, Hedwig Eberle, Anneliese Frank, Gabriele Greef, Hilde Kast, Wilma Kowatschitsch, Nadja Letergos, Alice Luisardi und Anna Rupp und bis heute reißt der Strom nicht ab und man ist sich sicher „Es wird weitergehen!“.
 
 Denn obwohl die Damen zu allen Zeiten sehr gefordert waren, ließen sie in ihrem Engagement niemals nach. Alle sechs Wochen wurde die Kirche geputzt (Großputz im Oktober), der Altennachmittag wurde ausgerichtet mit Tortenbacken, Saal eindecken, bedienen und aufräumen, Weihnachtsbäume wurden geschmückt (Ida Salensky flocht dazu jährlich den Adventskranz) Weiter besuchten die Frauen die Alten und Kranken, organisierten bis zu elf Maiandachten, beteiligten sich am Straßenfest, organisierten neben dem jährlichen Pfarrfest auch eine große Spendenaktion für Rumänien und während der Kirchensanierung den alternativen Gottesdienstort in der Turnhalle.
 
 Doch damit nicht genug, halfen die kfd-Frauen auch finanziell mit Spenden an die Schwestern in der Mission und für Anschaffungen in Kirche und Pfarrheim wie z.B. bei den Renovierungen des Marienaltars und einer Figur am Hochaltar oder beim Beschaffen von Kerzenhalter, Silberbesteck, Thermoskannen, Geschirr und Besteck. Und natürlich stärkte man die Gemeinschaft und den eigenen Spaß mit gemeinsamen Kaffeenachmittagen, einer Theatergruppe, großen und kleinen Ausflügen sowie Bildungsvorträgen. Mit der Beteiligung an den Dekanatstreffen sowie an Veranstaltungen des kfd-Zentral-, heute Bundesverbandes unterstützten die Seckacher Frauen auch auf dieser Ebene die Arbeit der katholischen Frauen.
 
 Abschließend der harmonischen Geburtstagsfeier im Pfarrheim gab Gabriele Greef einen kurzen Ausblick auf das Pfarrfest mit Luftballon-Weitflug-Wettbewerb sowie auf den Ausflug am 17. August mit der Bahn nach Nürnberg mit Besuch des Handwerkermarkts und Führung in der St. Lorenzkirche.


Die Geehrten der kfd St. Sebastian Seckach mit Pfarrer Schneider und Gabriele Greef. (Foto: Liane Merkle)
 

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