Flurneuordnung Ravenstein läuft planmäßig

Die ersten Trittsteinbiotope für den Generalwildwegeplan sind fertig

Ravenstein. (lra) In der Flurneuordnung in Ravenstein-Unterwittstadt und Ravenstein-Oberwittstadt läuft alles nach Plan. Aktuell wird in einem rund zwei Kilometer langen Korridor der sogenannte Generalwildwegeplan umgesetzt.

Dadurch soll erreicht werden, das sich möglichst vielen Tierarten – vom Insekt bis zum Großsäuger besser verbreiten können. In Unterwittstadt und Oberwittstadt geschieht dies durch die Schaffung von mehreren sogenannten Trittsteinbiotopen. Sie verbinden das Waldgebiet „Großer Wald/ Pfalzwald“ in der Gemarkung Hüngheim mit dem Unterwittstädter Waldgebiet „Hölzlein“.

Die verschiedenen Trittsteinbiotope bilden im Zusammenhang ein Netz von Lebensräumen, in denen sich die betroffenen Tierarten bewegen und verbreiten können. Am Rand des Waldgebietes „Hölzlein“ wurden die ersten beiden Trittsteinbiotope bereits geschaffen. Dies erfolgte durch Gehölzpflanzungen in der Mitte des Biotops und Einsäen an den Rändern. Dadurch können sich schnell Saumstrukturen um die Gehölze entwickeln.

Aber auch andere Arbeiten im Rahmen der Flurbereinigung gehen planmäßig voran. Aktuell erfolgt die Vermessung der Wegegrenzen im östlichen Neuordnungsgebiet. Danach folgt der Wegeausbau westlich der Kreisstraße 3966. Diese Bauarbeiten der Teilnehmergemeinschaft umfassen vier Asphaltwege, zwei Wege aus Verbundpflastersteinen, die Rekultivierung eines Wegabschnittes und zweier Wasserrückhalteflächen. „Bis Ende 2016 sollte der Wegeausbau weitgehend beendet sein“, freut sich die verantwortliche Projektleiterin Stefanie Schmid auf die bevorstehenden Arbeiten.


Die ersten Trittsteinbiotope im Rahmen der Flurneuordnung Ravenstein-Oberwittstadt und Unterwittstadt wurden jetzt fertig gestellt. (Foto: LRA)

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