WarnWetter-App wird genauer

Neu: DWD-Warnungen für einzelne Gemeinden statt für ganze Landkreise

(pm) Der unbeständige Sommer mit vielen Gewittern, Starkniederschlägen und Hagel hat viele Nutzer von Tablets und SmartPhones bewogen die WarnWetter-App des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu installieren. Vor gefährlichen Wetter- und Unwettersituationen wird dort grafisch und individuell per Push-Meldung gewarnt. Vor wenigen Wochen wurden die Warninhalte um Blitze, Sonnenbrandgefahr und regionale Wärmebelastung erweitert.

Mit der neuen Version 1.4 wurde, nach der Internetwarnseite des DWD, heute nun auch die App auf Warnungen für Gemeinden umgestellt. So kann beispielsweise bei aufkommenden Gewittern die Warnung auf die tatsächlich betroffenen Gemeindegebiete beschränkt bleiben. Es muss also keine Warnung mehr für den gesamten Landkreis herausgegeben werden. Die DWD-Informationen sind dadurch genauer und unnötige Alarmierungen nicht betroffener Gebiete können vermieden werden.

Inzwischen mehr als drei Millionen Downloads und beste Bewertungen
Die WarnWetter-App für Smartphones und Tablets ist das meistgenutzte Angebot des nationalen Wetterdienstes. Hans-Joachim Koppert, Leiter des Bereiches Wettervorhersage im DWD: „Zielgruppen sind die gesamte Bevölkerung in Deutschland und die Einsatzkräfte der Katastrophenhilfe. Der extrem hohe Bewertungsdurchschnitt und viele der Kommentare zeigen, wie gut die App für die Einschätzung des Unwetterrisikos inzwischen genutzt werden kann.“ Die App ist unter ‚WarnWetter‘ in den Stores von Google und Apple abrufbar.

Die Hauptfunktionen der WarnWetter-App des DWD auf einen Blick
– Amtliche Warnungen zur Warnsituation, Infos zur Entwicklung der Warnlage
– Individuell konfigurierbare Warnelemente und Warnstufen
– Zuschaltbare Alarmierungsfunktion bei Änderung der Warnlage vor Ort
– Unwettervideos aus dem DWD-TV-Studio bei Unwetterlagen
– Aktuelle Wetterradarbilder mit Anzeige der georteten Blitze
– Aktueller Warnmonitor für Gewitter und Schneefall
– Integrierte Hitzewarnungen und Angaben zur lokalen Wärmebelastung
– UV-Warnungen in Ortsansicht und als flächige Karte
– Teilen von Warninformationen in Social Media
– Weitere Wetterinformationen zur Personalisierung des Unwetterrisikos


(Grafik: DWD)

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