Polizeikontrollen vor dem Taubertalfestival

(Symbolbild)

(ots) Zwei Tage lang kontrollierten jeweils über 20 Beamte mehrerer Polizeireviere, der Verkehrspolizei und der Hundestaffel des Polizeipräsidiums Heilbronn die baden-württembergischen Zufahrtswege zum Taubertalfestival im bayrischen Rothenburg.
 
 Am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche standen die Polizisten bei Creglingen bereit und hielten anfahrende Festivalteilnehmer und Teilnehmerinnen an. Bei den Kontrollen wurde deutlich, das Einsatzleiter Albrecht Kucher mit seiner Einschätzung Recht hatte, als er im Vorfeld der Veranstaltung Eltern minderjähriger Festivalbesucher öffentlich vor dem
 Drogenproblem warnte.
 
 Der Leiter des Polizeireviers Bad Mergentheim zieht nach den Anfahrtskontrollen Bilanz: Gegen 30 Personen werden nach den Kontrollen Anzeigen wegen des Besitzes von Rauschgift verschiedener Sorten vorgelegt. Bei 26 von ihnen konnten die Beamten kleinere Mengen Marihuana, Haschisch, Amphetamine und vereinzelt auch andere Rauschgifte sicherstellen. Sechs offensichtlich unter Alkohol stehende Fahrer mussten mit zu einer Blutentnahme, eine Person hatte keinen Führerschein.
 
 Albrecht Kucher kündigt weitere Kontrollen rund um das Festival an und appelliert an die Teilnehmer, mit der Abfahrt nach dem Ende der Veranstaltung zu warten, bis der Alkoholpegel wieder auf null ist. Wer nicht hören will, der wird, wie einige Autofahrer im vergangenen Jahr, fühlen müssen, denn am Ende des Festivals stehen die Ordnungshüter wieder bereit, um die Fahrtüchtigkeit der rückreisenden Teilnehmer zu überprüfen. 2015 waren es über 20 Männer und Frauen, die auf dem Nachhauseweg ihren Führerschein abgeben mussten, weil sie Drogen oder zu viel Alkohol im
 Blut hatten.
 

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