Julian Beuchert holt Europameistertitel

Timo Bracht in Finnland auf dem zweiten Platz

Wiesbaden. Ein erfolgreiches Wochenende konnten die Triathleten des Teams Sport for Athleten in Turku und Wiesbaden feiern.

In Finnland kam Timo Bracht vor seinem neuen Teamkollegen Henrik Goesch auf Platz zwei und Darby Thomas komplettierte die starke Teamleistung als Neunter. In Wiesbaden erkämpfte sich Kaisa Lehtonen einen fünften Platz erkämpfen. Julian Beuchert gewann die Altersklasse 18-24 und krönte sich zum Europameister, während Manuel Reuter Vize-Europameister in seiner Altersklasse 55-59 wurde.

Für Timo Bracht war der zweite Platz der gelungene Einstieg in die finale Vorbereitung für den Ironman Hawaii. Dabei musste er sich nur dem Slowenen Jaroslav Kovacic geschlagen geben. „Dass ich trotz der schnellsten Laufzeit den Sieg knapp verpasst habe ärgert mich schon aber der Lauf hat gezeigt, dass ich auf einem guten Weg bin, um auf Hawaii in Top Form am Start zu stehen“, fasst Bracht sein Rennen kurz zusammen.

Mit der Ironman 70.3 Europameisterschaft in Wiesbaden stand für Kaisa Lehtonen nach ihrem Sieg beim Ironman Südafrika im Frühjahr das erste internatione Rennen an. Trotz einiger Schwierigkeiten in der Rennvorbereitung, wie auch im Rennen selber, konnte sich Lehtonen einen starken fünften Platz erkämpfen. „Leider habe ich auf dem Rad meine Trinkflaschen und damit auch die meisten meiner Gels verloren. Trotzdem habe ich bis zum Ende alles gegeben und bin mit meinem fünften Platz sehr zufrieden. Jetzt freue ich mich auf die finale Konavorbereitung“, reflektiert die Finnin ihr Rennen.

Im Rennen der Altersklassenathleten bewiesen Julian Beuchert und Manuel Reuter einmal mehr ihre Klasse. Beuchert gewann die Altersklasse 18-24 trotz mechanischer Probleme an seinem Rad und hält sich damit sein großes Ziel, Deutscher Meister, Europameister und Weltmeister in einem Jahr zu werden, weiter offen.

Manuel Reuter verpasste nach seinem Europameister-Titel aus dem Jahre 2012 den erneuten Titelgewinn als Zweiter nur knapp und zeigte sich nach dem Rennen sehr zufrieden. „Das Schwimmen und Radfahren lief super. Beim Laufen hatte ich dann Krämpfe und musste alles geben, um meine Podiumsplatzierung zu verteidigen. Am Ende des Tages bin ich mit meiner Leistung und der Platzierung super happy.“

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