Gute Ideen gegen Lebensmittelverschwendung

Bundespreis für Lebensmittelretter – Bewerbungen erwünscht

(pm) Die Bundesregierung würdigt Engagement gegen Lebensmittelverschwendung: 2017 werden zum zweiten Mal herausragende Ideen und Projekte mit dem „Zu gut für die Tonne“-Bundespreis ausgezeichnet. Der CDU-Wahlkreisabgeordnete Alois Gerig ruft zur Teilnahme an dem Wettbewerb auf – bis Ende September können Bewerbungen eingereicht werden.

Jedes Jahr werden rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittel als Abfall entsorgt – im Durchschnitt wirft jeder Bürger 81,6 Kilo Lebensmittel in den Müll. Für Alois Gerig ist dies weder ethisch noch ökologisch vertretbar: „Lebensmittel haben mehr Wertschätzung verdient, weil in Lebensmitteln die Kraft unserer Böden, viel Wasser und Energie und die harte Arbeit von Menschen steckt.“

„Erfreulicherweise hat in der Lebensmittelwirtschaft, der Gastronomie und beim Verbraucher ein Umdenken begonnen, wie Lebensmittelverschwendung eingedämmt werden kann“, lobt der Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft. Der Bundespreis „Zu gut für die Tonne“ biete die Chance, gute Praxisbeispiele einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und zum Nachmachen zu motivieren.

Alois Gerig ist überzeugt, dass die Lebensmittelretter aus dem Main-Tauber- und dem Neckar-Odenwald-Kreis auch kreative Vorschläge parat haben: „Was zählt, sind gute Ideen, die helfen, unsere Lebensmittel nachhaltig zu nutzen und Abfälle zu reduzieren.“ Jeder mit einer brauchbaren Idee kann sich bewerben: Unternehmer, Gastronomen, Bürgerinitiativen, Kommunen oder Privatpersonen.

Bewertet werden alle eingesendeten Projekte von einer hochkarätigen Jury, der auch der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer sowie der Sternekoch Christian Rach angehören. Einsendeschluss ist der 30. September 2016.

Infos im Internet:
www.zugutfuerdietonne.de

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