Mudau: Junge Forscher in der Apotheke

Nachmittag verging wie im Flug

(lm) Speziell „für junge Forscher“ im Alter von sieben bis zehn Jahre hatten sich Susanne Vogel und Malka Hemberger von der Mudauer Bärenapotheke einen interessanten Ferienprogrammpunkt ausgedacht. Dabei ging es nicht nur um Gerüche und Farben, sondern nach anfänglichem Cremerühren vor allem um chemische Prozesse und um die Arbeit am Mikroskop. Zunächst war da die Frage, ob Fanta, Apelsaft, Wasser oder Schweppes unter der „Zauberlampe“ leuchten – und Schweppes gewann. Und dann wurde auf Teufel komm raus experimentiert. Mit selbst hergestelltem Rotkrautsaft als Indikator erhielt das Erfrischungsgetränk im Reagenzglas nur durch ein paar Tropfen Zitronensaft eine tolle Farbe. Danach füllten alle mit einem Trichter Backpulver in das Reagenzglas – und es blubberte und sprugelte! Alles erinnerte an einen kleinen Vulkanausbruch und die Farbenspiele waren aus Sicht der kleinen Forscher einfach genial, und sie testeten mittels immer neuer Mischungen an Säften, Waschpulver und Zitronensaft die Ergebnisse ihrer Eigenkreationen. Und dann kam das Staunen am Mikroskop, wo z. B. der Flügel einer Biene nahezu all seine Geheimnisse preisgab. Mit kleinen Zaubereien, die beispielsweise Styropor verschwinden ließen oder Luftballons durch Zitronensaft und Backpulver aufpumpten, schloss der Nachmittag, der wie im Flug vergangen war. Aufgrund des großen Andrangs hatte die Apotheke dann noch einen vierten Vormittag mit einem Programm-Mix aus der kleinen Kosmetikstunde und der Forscherausbildung angeboten, der ebenfalls mit großer Begeisterung angenommen wurde.

(Foto: Liane Merkle)

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