Ohne Ehrentreffer in die Winterpause

FC Zimmern – FSV Dornberg

von Amelie Böna

Am Sonntag bestritt der FSV Dornberg sein erstes Rückrundenspiel gegen den FC Zimmern.

Nachdem es den Tag vorher und auch am Spielt mit gelegentlichen Pausen geregnet hatte, konnte man sich in etwa vorher schon den Zustand des Platzes ausmalen, allerdings überraschte das Bild, das der Rasen in Zimmern bot, dann doch. Schon kurz vor Spielbeginn glich das Feld eher einem Hochmoor, als einem Sportplatz. So stand beiden Teams eine regelrechte Schlammschlacht bevor.

Um das Spiel vorab in einem Satz zusammenzufassen: Die erste Halbzeit war deutlich torreicher, als die zweite.
Dornberg brauchte die kompletten ersten 45 Minuten, um ins Spiel zu kommen und als Team zusammenzufinden. Währenddessen war Zimmern mit seiner Strategie erfolgreich, von hinten mit weiten Bällen über die Dornberger Abwehr zu gelangen und so Tore zu schießen. Dies gelang in der ersten Halbzeit auch neunmal, wobei sich die Gäste ein paar der Gegentreffer auch selbst zuzuschreiben hatten, da man der Heimmannschaft durch Unkonzentriertheit Vorlagen lieferte. Außerdem ließ Dornberg dem Gegner zu viel Platz, wodurch es den Stürmern erst möglich war, die weiten, hohen Bälle zu bekommen und zu kontrollieren. Die Gäste litten unter anderem unter dem schlechten Zustand des Sportplatzes, der für die Dornberger ungewohnt und noch dazu sehr schlammig und uneben war, was man an den Schwierigkeiten bei der Ballannahme sehen konnte.
Zudem hatten es die Gäste mit einer körperlich starken Mannschaft zu tun, die vor dem heimischen Publikum einen Sieg zeigen wollte und alles daran setzte, den FSV am Treffen zu hindern. Trotz fehlender Tore und eines zu geringen Zusammenspiels kam der Freizeitsportverein aber dennoch immer wieder in Tornähe und konnte den wohl schönsten Schuss des Spieles zeigen: Nach Rückpass auf Johannes Kreß schoss dieser aus ca. 20 Metern Entfernung. Der schnelle und stark angeschnittene Ball konnte allerdings von Zimmerns Torwart gehalten werden.

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In der zweiten Halbzeit spielte Dornberg deutlich besser und hatte seine Gegner im Griff, allerdings konnten dennoch keine Treffer erzielt werden. Auch bei der besten Chance in der zweiten Hälfte, als Fazil Najafi am Strafraum schoss und den Torwart traf, fehlte der Nachschuss, wodurch Da nun aber auch Zimmern nicht mehr traf, schien die Partie zunächst mit 9:0 zu enden, bis in der 83. Minute Dornbergs Keeper die nasse Kugel nicht fangen konnte und Zimmern noch zweistellig ausbaute.

Zusammenfassend kann man sagen, dass in der ersten Halbzeit Zimmern effektiveren Fußball spielte, wobei den „Schuss des Tages“ Dornberg hatte. In der zweiten Hälfte war Dornberg dominanter und gefährlicher, allerdings gab es vorne zu wenig Zusammenspiel, wodurch kein Ehrentreffer erzielt werden konnte.

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