Pfedelbach: Feuer in Flüchtlingsunterkunft

Kriminalpolizei sucht Zeugen – Innenminister spricht von „feiger“ Tat

(ots) Am frühen Donnerstagmorgen brach in einem Haus in der Kirchgasse
in Pfedelbach ein Brand aus. Dabei wurde der komplette Dachstuhl
zerstört. Das unbewohnte Haus sollte zur künftigen Unterbringung von
Flüchtlingen dienen.

Bei den ersten Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass es sich vermutlich um Brandstiftung handeln dürfte (NZ berichtete). Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei zwischenzeitlich eine 16-köpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet. Die Kripo sucht weiterhin nach Zeugen.

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– Wer hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Bereich der Pfedelbacher Kirchgasse / Wilhelm-Haaf-Straße verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
– Wem sind Personen im näheren Bereich des Brandobjekts aufgefallen, die eventuell mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten?
– Wer kann sonst Angaben machen, die im Zusammenhang mit dem Brandfall stehen könnten?

Hinweise an die Kriminalpolizei unter Telefon 07131 104-4444.

Auch Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat sich zum mutmaßlichen Brandanschlag geäußert: „Wir können sehr froh sein, dass bei dem Brand in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft heute Nacht kein Mensch zu Schaden kam. Auch in vermeintlich unbewohnten Gebäuden können sich Menschen aufhalten, deren Leben ein Brandstifter gefährdet. Nicht zuletzt setzen die Feuerwehrleute bei jedem Einsatz ihre Gesundheit aufs Spiel. Sollte sich der Verdacht der Brandstiftung bestätigen, will ich auch ganz ausdrücklich sagen: Feige und rohe Straftaten werden wir niemals akzeptieren. Deshalb ist es gut und wichtig, dass auf Brandstiftung sehr schnell empfindliche Freiheitsstrafen – bis zu zehn Jahren – stehen. Unsere Polizei wird alles dafür tun, den oder die Täter überführen. Unser Signal ist klar: Brandstiftung ist ein Verbrechen und wird hart und sehr empfindlich bestraft.“

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