VfR Gommersdorf erwartet besonderen Gegner

VfR Gommersdorf – SV Nassig


Gommersdorf. (eb) Immer noch mit einem satten Vorsprung von neun Punkten und einem Torverhältnis von plus 23 gegenüber dem Verbandsliga-Mitabsteiger TSV Höpfingen rangiert der VfR Gommersdorf an der Spitze der Landesliga Odenwald. Deshalb ist ihnen die Herbst- und Wintermeisterschaft nicht mehr zu nehmen.

Am letzten Spieltag der Vorrunde erwarten die Gommersdorfer am Sonntag den SV Eintracht Nassig. Die Partie wird ausnahmsweise um 14:45 Uhr angepfiffen, da das Kreisligaspiel der Zweiten Mannschaft des VfR gegen den FC Hettingen wegen des Totensonntags erst um 13 Uhr angepfiffen werden darf.

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Die unbekümmerten Auftritte in Spielöffnung, Passspiel und Kombination, das die Gommersdorfer bis zur halben Vorrunde ausgezeichnet hat, scheint ihnen in den drei letzten Begegnungen etwas verloren gegangen zu sein. In diesen Spielen tat sich die Köpfle-Scheifler-Truppe etwas schwerer. In Königshofen wurde 2:0 gewonnen Dank einer guten Leistung von Torhüter Sebastian Stockert und bei der SG Erfeld/Gerichtstetten mussten sich die Jagsttäler nach großem Kampf der Platzherren mit einem 1:1 begnügen.

Am vergangenen Sonntag waren die Gerlachsheimer dem Ausgleich nahe. Der 1:0-Sieg war hauchdünn und die gesamte Abwehr hatte großen Anteil daran, den knappen Erfolg über die Zeit zu bringen. Doch auch ein solcher „dreckiger“ Sieg muss mal sein, war nach dem 1:0-Erfolg die einhellige Meinung in den Gommersdorfer Reihen.

Der SV Nassig war in der Vergangenheit oftmals ein besonderer Gegner für die Gommersdorfer. Die meisten Gegentreffer (1:9) in einem Spiel seit der Landesliga-Zugehörigkeit gab es gegen den SV in der Saison 2003/04 und nach einem 1:6-Debakel im Oktober 2009 stellte der damalige Trainer Karlheinz Pfeiffer sein Amt zur Verfügung.

Die Nassiger von der Höh´ über dem Maintal haben bisher nach drei Siegen und drei Unentschieden zwölf Punkte erreicht und stehen punktgleich mit dem TSV Buchen einen Rang vor dem Relegationsplatz. Nassig besitzt ein außergewöhnliches Torverhältnis (10:17), was auf eine schwächelnde Offensive hindeutet. Der bisherige Torjäger Simon Piechowiak wechselte zu Saisonbeginn zum SVV Wertheim und fehlt dem SV eindeutig. Bisher kristallisierte sich noch kein gleichwertiger Ersatz für ihn heraus. Die Abwehr dagegen gehört nach dem VfR Gommersdorf (7 Gegentreffer), dem FV Mosbach (15) und dem TSV Höpfingen -ebenfalls 17- zu den besten der Liga.

Darum müssen sich die Jagsttäler auf eine ganz harte Nuss einstellen. „Gerade jetzt“, könnte man beim VfR sagen. VfR-Spielführer Markus Gärtner musste gegen Gerlachsheim schon wegen Oberschenkelproblemen pausieren. Ob er am Sonntag wieder mitmachen kann, ist ungewiss, wäre aber sehr wichtig. Und Co-Trainer Tobias Scheifler kam zur zweiten Halbzeit wegen Knieprobleme nicht mehr aufs Spielfeld zurück. Wie sich bei der Untersuchung in dieser Woche herausstellte, ist das Innenband eingerissen. „Gott sei Dank haben die Kreuzbänder und der Meniskus nichts. Wenn alles gut läuft, bin ich zur Rückrundenvorbereitung wieder dabei“, ist Scheifler überzeugt.

Wochenlang waren es Jan Conrad und Philipp Prümmer, die an ihren Kreuzbänderverletzungen noch laborierten, jetzt fallen mit Nico Walz und Scheifler zwei weitere für längere Zeit aus. Ob Felix Schmidt nach seinem Auslandsaufenthalt gleich wieder Einsatz bereit ist, dürfte eher unwahrscheinlich sein.

Da müssen jetzt gegen Nassig alle mit verstärktem Einsatz die Partie angehen, dass es keine negative Überraschung für die Gommersdorfer gibt.

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