Unwetter und Busunfälle für Führungskräfte

Außerordentlich erfahrene Referenten, begeisterte Teilnehmer: Zweites Führungskräfteseminar der Feuerwehren des Neckar-Odenwald-Kreises in Mudau


 Landrat Dr. Achim Brötel, Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr, Albert Kreutmayr, Berufsfeuerwehr Augsburg, Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Andreas Hollerbach, stellvertretender Kreisbrandmeister Erich Wägele bei der zweiten Auflage des Führungskräfteseminars der Feuerwehren des Neckar-Odenwald-Kreises. (Foto: LRA)
Mudau. (pm) Bis zum letzten Platz gefüllt mit Feuerwehrführungskräften aus dem ganzen Landkreis war die Festhalle in Mudau bei der zweiten Auflage eines speziellen Fort- und Weiterbildungsseminars. Dabei konnten wieder außerordentlich erfahrene Führungskräfte als Referenten gewonnen werden, wie Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr in seiner Begrüßung betonte.

Werbung
Landrat Dr. Achim Brötel verwies eingangs auf die Notwendigkeit solcher Seminare, gerade angesichts der Starkregenereignisse, aber auch aufgrund der hohen alltäglichen Einsatzbelastung. Zudem lobte er, dass die Feuerwehren im Kreis solche Weiterbildungsmöglichkeiten intensiv nutzten.

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Andreas Hollerbach begrüßte wie Kirschenlohr die anwesenden Kommandanten, deren Stellvertreter, Zug- und Gruppenführer und Kreisausbilder und leitete zum ersten Referenten Albert Kreutmayr von der Berufsfeuerwehr Augsburg über. Dieser sprach, unterfüttert mit praxisbezogenen, oft selbst erlebten Beispielen, über die Herausforderungen bei technischen Hilfeleistungen bei LKW-Unfällen.

Auch Kreutmayrs zweites Ausbildungsthema „Einsatztaktik von Feuerwehr und Rettungsdiensten bei Busunfällen“ zeigte, dass die Führungskräfte hier Wissen von einem ausgesprochenen Fachmann bei Hilfeleistungen im großen Stil vermittelt bekamen, der zudem aus einer großer Einsatzerfahrung heraus berichtete.

Nicht weniger relevant war das Thema von Meteorologe Klaus Riedl vom Deutschen Wetterdienst (DWD) zum Warnmanagement des Dienstes, der den Teilnehmern das mehrstufige Warnverfahren mit den entsprechenden Intensitätsabstufungen erläuterte. Der Referent stellte am Beispiel von Hochwasser- und Starkregenereignisse der letzten Jahre die Entwicklung der Unwetter dar und schloss mit einem Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen.

Mit gekonnter Rhetorik und großer Fachkompetenz stellte schließlich der baden-württembergische Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen das Thema „Führen“ vor. Kreisbrandmeister Kirschenlohr freute sich, dass der 2016 ins Amt gekommene Dr. Homrighausen sich die Zeit für das Seminar im Odenwald genommen hatte.

Abschließend wurden weitere Vorhaben und Neuigkeiten bei der Feuerwehr des Neckar-Odenwald-Kreises von Kirschenlohr und Hollerbach angekündigt. Der Dank ging nicht nur an die Referenten, sondern auch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Erich Wägele, der verantwortlich für Weiterbildung ist, sowie an die Landratsamtsmitarbeiter Sabine Friedel und Manuel Losch und die Freiwilligen Feuerwehr Mudau.

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen: