Zauberer-Fortbildung im Kinderdorf

Gäste amüsierten sich köstlich


(Foto: Liane Merkle)
Seckach-Klinge. (lm) (lm) „Niemand ist so gut, dass er nicht noch besser werden könnte“, sagten sich mehrere Mitglieder des Magischen Zirkels Heilbronn und trafen sich zur „Weiterbildung“ im Kinder- und Jugenddorf Klinge.

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Abgeschlossen wurde diese Weiterbildung in Sachen Bühnenpräsenz mit einem bunten und im wahrsten Sinn des Wortes „zauberhaften“ Gastspiel der Akteure im bis auf den letzten Platz besetzten Bernhardsaal, wo die Vorstellung nicht nur von Thilo Matschke als Regisseur, Dozent am Figurentheater-Kolleg in Bochum und freischaffendem Clown begutachtet und kritisch reflektiert wurde, sondern auch von jeder Menge Kinder, die als die schärfsten und ehrlichsten Kritiker überhaupt gelten.

Doch an diesem Abend hatten die Kids nichts auszusetzen, dafür waren sie mit Feuereifer und jeder Menge Spaß bei der Sache und halfen den Künstler aufmerksam und lautstark – z. B. beim Testen der diversen Zaubersprüche von „Akra kadabra“ bis „Simsalabim“.
Zusammen mit Dorfleiter Georg Parstorfer zeigten sie sich begeistert, dass der Magische Zirkel diese schöne und „magische“ Tradition nach acht Jahren Pause wieder aufleben hat lassen und bewiesen das mit lautstarkem Beifall.

Mit dabei war „Zauber-Fritze“, der ehrlichste Zauberer der Welt. Der Hauptschullehrer in Pension heißt im wahren Leben Friedrich Ulshöfer und gab unumwunden zu, gar nicht zaubern zu können, Und dennoch wirkten seine Kunststücke wie echte Zauberei.
Hans-Peter Huth, Gewerkschaftssekretär aus Kornwestheim, betonte als „Hape“: „Zaubern muss vom Herzen kommen!“ und mit dieser Einstellung verzauberte er sein Publikum von 3 bis 99.

Zum „Einzutauchen in die wundervolle Welt der Magie“ lud „Robin“ Lippmann, Betriebswirt aus Bietigheim-Bissingen, ein, indem er mit Außerirdischen telefonierte, der sich in sein „Zauber“-Leben einmischte. Damit ergab sich so manche Situation, aus der er nur zauberhaft wieder herauskam.
Und als abschließendes Highlight ließ der zusammen mit „Hape“ die 15-jährige Janna aus dem Publikum „schweben“ und versetzte den ganzen Saal damit in Erstaunen versetzten.

Mit „Magic Egon“ Kußmann (Sozialpädagoge auch Buchen) kam dann ein Zauberkünstler der klassischen Art auf die Bühne, der mit seinen Zauberkünsten auch therapeutisch arbeitet.
Und für „Martino“ (Martin Oppel, Apotheker im Ruhestand aus Flein) war Grundsatz: “Was für Erwachsene selbstverständlich ist, gilt besonders für Kinder. Sie wollen ernst genommen werden“. Darum bezog Martin Oppel die Kinder aktiv und ernsthaft ins Geschehen mit ein, wie die siebenjährige Celine, mit deren Hilfe er seine Tücher in der richtigen Farbe beizauberte.
Und schließlich entführte noch das Duo „Zenobio und Praline“ das begeisterte Publikum mit seinem kunterbunten Programm in die Welt der Fantasie, der Freude und der Magie. Sie wurden verkörpert durch Hans und Marianne Alt aus Forst bei Bruchsal und koppelten die Zauberei mit witzigen, turbulenten Einlagen.

Auf jeden Fall ist sicher, dass sich die anwesenden Gäste köstlich amüsierten und schon jetzt auf ein Wiedersehen mit dem Magischen Zirkel im nächsten Jahr freuen.

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