Lehrgang beim DRK Kreisverband Buchen

Teilnehmer informierten sich über Personalmanagement


(Foto: pm)

Buchen. (pm) Am letzten Wochenende hieß es für 14 DRK-Mitglieder aus dem DRK Kreisverband Buchen sowie aus den Kreisverbänden Tauberbischofsheim, Bad Mergentheim und Pforzheim/Enzkreis „Schulbank drücken“: Kreisbereitschaftsleiter Dominic Burger organisierte den Lehrgang zusammen mit dem DRK Landesverband Baden-Württemberg.

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Alle Rotkreuzgemeinschaften haben ein Problem gemeinsam: Es geht wie überall um Personal. Wo soll es herkommen? Wie kann man es motivieren? Geht es nur um Verwaltung? Was gehört zu einem erfolgreichen Personalmanagement dazu? Es ist Aufgabe aller Leitungskräfte, Antworten auf diese Fragen parat zu haben und ihrer Verantwortung gegenüber ihren Mitgliedern gerecht zu werden. Das Modul „Personalmanagement“ soll die Leitungskräfte aller Gemeinschaften mithilfe vieler Beispiele, die sie im Rahmen der 2-tägigen Ausbildung abgearbeitet haben, dazu befähigen, Antworten auf all diese Fragen zu finden, ihr bisheriges Personalmanagement zu überdenken oder ein Personalmanagement in ihrer Gemeinschaft einzuführen.

Personalmanagement beginnt bei der Personalplanung, in der die notwendige Helferanzahl zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben ermittelt wird. Auf dieser Basis schließt sich die Personalgewinnung an: z.B. mit Aktionen in der Öffentlichkeit und persönlichen Gesprächen werden neue aktive Mitglieder für die Gemeinschaft gesucht. Sind Neumitglieder gewonnen, beginnt die Unterstützung neuer Mitglieder bei der Integration in das Vereinsleben.

Im Rahmen der Personalentwicklung werden die Mitglieder zielgerichtet weitergebildet und es wird rechtzeitig Nachwuchsförderung betrieben. Regelmäßig werden mit den Mitgliedern Förder-und Entwicklungsgespräche geführt um die aktuelle Aus- und Fortbildung eines jeden Mitglieds zu planen. Endet schließlich die aktive Mitarbeit eines Rotkreuzlers, so erfolgt im Rahmen der Personalverabschiedung die Wertschätzung für verdienstvolle Mitarbeit.

All diese Themen vermittelte die Seminarleiterin Sonja Völkel aus Schwäbisch Hall mit ihrer gewohnt motivierenden und spannenden Art. In Gruppenarbeiten bot sich immer genügend Platz für Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern. Zufrieden und mit zahlreichen neuen Ideen für die eigene Rotkreuzarbeit gingen die Teilnehmer nach zwei Tagen Lehrgang nach Hause.

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