Neckarsulm saniert Hermann-Greiner-Realschule

Baukosten für Umbau und Erweiterung steigen um mehr als 4 Millionen auf 13,8 Millionen Euro

(snp) Der Gemeinderat der Stadt Neckarsulm hält an der geplanten Generalsanierung der Hermann-Greiner-Realschule fest. Vor dem Hintergrund der aktuellen Kostentwicklung beriet das Gremium erneut über die geplante Umstrukturierung und Erweiterung der Realschule und bestätigte einstimmig den im Juni 2016 gefassten Planungsbeschluss.

Werbung
Dem damaligen Beschluss lagen geschätzte Baukosten in Höhe von 9,15 Millionen Euro zugrunde. Mittlerweile hat das Hochbauamt mit vorbereitenden Maßnahmen begonnen und den Baubestand weiter untersucht. Dabei wurden bauliche Mängel entdeckt, die sich auf die Baukosten auswirken.

Dazu gehören unter anderem schadstoffhaltige Bauteile sowie fehlende oder konstruktiv mangelhafte Brandwände und eine überlastete Elektroversorgung, die einen Neuaufbau der Hauptleitungen erforderlich macht. Diese Mängel veranlassten die Verwaltung, einen bei Umbaumaßnahmen üblichen Risikozuschlag auf die Baukosten hinzuzurechnen. Aufgrund der mehrjährigen Bauzeit wurde außerdem eine Baupreissteigerung mit berücksichtigt. Dadurch steigen die Baukosten für die Generalsanierung in Summe auf etwa 13,8 Millionen Euro. Ein Abriss und kompletter Neubau der Realschule wird auf etwa 35 Millionen Euro veranschlagt und scheidet als Alternative aus.

Wie ursprünglich beschlossen, wird die Hermann-Greiner-Realschule in Abschnitten am Standort erweitert, saniert und im Raumbestand neu geordnet. Dabei werden die vorhandenen Funktionsbereiche teilweise umstrukturiert, so dass unter anderem auch neue Räumlichkeiten für den Ganztagsbetrieb entstehen. Durch den Umbau und die Erweiterung erhält die Realschule zusätzliche Programmflächen von 430 Quadratmetern für den Ganztagsbereich und 120 Quadratmetern für den allgemeinen Schulbetrieb. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2018 beginnen und bei laufendem Schulbetrieb stattfinden.

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen: