Obrigheimer Gewichtheber gewinnen in Durlach

Knapper Auswärtssieg der Obrigheimer Gewichtheber – Zweiter Tabellenplatz wurde gefestigt

(bv) Eine stattliche Anzahl Obrigheimer Fans musste in der voll besetzten Fritz-Meier-Halle in Durlach am Ende noch etwas zittern, bis der 1:2-Sieg unter Dach und Fach war.

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 In der Hochrechnung des sportlichen Leiters Edmund Ehrmann war am Freitag noch ein deutlicher Sieg mit bis zu 60 Punkten Vorsprung eingeplant. Doch leider schlug die derzeit grassierende Grippewelle zu. Erst meldete sich Jakob Neufeld ab, dann folgte Yannik Staudt und letztlich war auch Philipp Hülser, der als Ersatzheber Nr. 2 einsprang, nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Dass es trotzdem zu einem Sieg mit 817,2:802,2 Relativpunkten kam, war der guten Mannschaftsleistung zu verdanken, an der Spitze mit Gheorghii Cernei ( 171 Pkt.) und Nico Müller (164 Pkt.). Grundlage war das Reißen, welches mit 23 Punkten Vorsprung gewonnen wurde.

Die Gastgeber des KSV Durlach ließen aber im zweiten Durchgang ihre Fans immer mehr jubeln und holten Punkt für Punkt auf. Am Ende standen für die Durlacher 802,2 Punkte auf der Anzeigetafel, was gleichbedeutend mit einem neuen Vereinsrekord war. Zum Gesamtsieg reichte es aber nicht mehr, so konnte Nico Müller sogar auf seinen letzten Stoßversuch verzichten.

Die Ergebnisse der Obrigheimer Heber im Einzelnen:

Ion Jubirca (114kg/135kg/145 Pkt), Adrian Müller (108kg/130kg/123 Pkt.), Philipp Hülser (105kg/131kg/88Pkt.), Marius Oechsle (120kg/157kg/126 Pkt.) Gheorghii Cernei (148kg/177kg/171 Pkt.), Nico Müller (145kg/180kg/164,4 Pkt).

Im Hinblick auf den letzten Heimkampf am 18. Februar in der Neckarhalle gegen den TB Roding rechnet man wieder mit einer kompletten Mannschaft, so dass mit einem Heimsieg die Berechtigung für das Halbfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft erreicht wäre. Es kommt dann im ersten Halbfinalkampf am 11. März in der Neckarhalle voraussichtlich wieder zum alten Klassiker gegen den AC Chemnitz, der sich kurzfristig mit zwei Nationalhebern aus Estland verstärkt hat.

Der Vorverkauf für den letzten Heimkampf läuft bereits in der Stoff- und Kreativstube Amstadt (Fußgängerhochzone in Obrigheim).

 

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