Prunksitzung der Allezer Gäässwärmer

Mehr als 4 Stunden beste Unterhaltung

Fotoserie zum Artikel – (Fotos: Kevin Retlich)

Adelsheim. (kr) Am Samstag stellte die Gäässwärmerzunft Alleze wieder einmal unter Beweis , dass ihre Prunksitzung zu Recht eines der wichtigste Events im Veranstalltungskalender der Stadt Adelsheim ist. In der ausverkauften Eckenberghalle zogen die „Gäässwärmer“ alle Register, und wurden dafür von den zahlreichen Besuchern mit bester Stimmung und viel Applaus belohnt.

Bereits der Prolog von Zunftpräsidentin Iris Kull, die auch die Begrüßung der Gäste übernahm, setzte die ersten Ausrufezeichen des Abends. Nach dem Einmarsch des Elferrats und aller Gruppen, unter den Klängen der Feuerwehr- und Stdatkapelle (Leitung: Steffen Siegert), begrüßte auch Sitzungspräsident Torsten „Blumi“ Blum das Narrenvolk.

Zu Beginn des Abends begeisterten die Tänzerinnen der Zunft, trainiert durch Marie-Sofie und Tabea Roth. Sie erfreuten das Publikum mit einem modernen, nicht alltäglichen Marschtanz.

Das sich die Jugend der Gäässwärmerzunft durch aus für alte Traditionen begeistern kann, zeigte sich anschliesend beim Auftritt des Jungelferrats. Dieser hat sich den Allezer Fasnachtshit „Hoppkarline“ mal genauer angeschaut und so dem einen oder anderen im Saal ganz neu vor Augen geführt. Einstudiert wurde der Beitrag durch Carolin Boras-Schweitzer, Elli Pittner, und Wolfgnag Dolk.

Für die ersten Lacher des Abends sorgte Andreas Pfeiffer. In seiner Rolle als „Heinerle“ beleuchtete er allerlei aktuelle Themen und nahm diese in einer originellen Mischung aus staatstragend-bürgerlich und kritisch-scharfzüngig aufs Korn. Unter dem Motto „Wir wollen nur tanzen“ zeigten die SeaTowZicken ihr können (Trainerinnen: Denise Hirschmann, Daniela Schmitt).

Anschliesend standen Bürgermeister Klaus Gramlich und der langjährige Sitzungspräsidet der „Gäässwärmer“, Wolfgang Dolk, als Quizkandidaten auf der Bühne. Wie in der damalige Fernsehsendung „Erkennen sie die Melodie“, mussten verfremdete Liedtitel erraten werden. Hier gewann ganz deutlich BM Gramlich und konnte somit den Siegerpokal mit Nachhause nehmen.

Maxi Maurer, Sitzungspräsident der „Merchemer Brogge“, beschrieb als Stewardess was er alles über den Wolken erlebte. Angelehnt an den Animationsfilm „Rio“ tanzten die Jungtänzerinnen der Zunft anschliesend über den Bühnenboden (Trainer: Tanja Müller, Melanie Windhager, Andreas „Heiner“ Pfeiffer). Erst nach einer Zugabe durften Sie die Bühne wieder frei machen. Denn draußen stand bereits „eene vun Auswärts“, Sonja Hippler alias „Lisbeth Möchtegern“ vom Karnevalsverein „Wolfsstecher“ Bad Rappenau, war in Alleze auf der Suche nach einem Mann.

Nach dem Auftritt des Superweibs aus Rappenau, zeigten die SeaTownGirls als „Desperate Houswifes“ wie die Allezer Mädels den Wedel schwingen können (Trainerinne: Schaffer Sister`s). Auch Sie begeisterten das Publikum so sehr, dass eine Zugabe fällig war. Keine Kosten und Mühen haben die Verantwortlichen gescheut um einen Auftritt der drei Tenöre zu ermöglichen. Daniel Hoffmann, Maxi Günther, und Tobias Tippelt vom SV Adelsheim lieferten eine akrobatische Playbackshow der Extraklasse.

Ins „Moulin Rouge“ führten die Tänzerinnen der Zunft mit ihrem rasenten Schautanz (Trainerinnen: Naomi Boras-Schweitzer, Mona Bühler, Franziska Kostenbader). Nach der unabdingbaren Zugabe enterte „die Traditionsfigur der Allezer Fasnacht Jolly“ alias Rainer Bühler die Bütt. Traditionsgemäß wusste er allerhand zu Berichten was übers Jahr passiert ist auf der Welt und im „Städtle“.

Das Aushängeschild der „Gäässwärmer“ sind nach wie vor die „Gäässbockboys“, die zum Schluss mit ihrem Tanz unter dem Motto „Emergency Room“ zeigten wie es in der Notaufnahme eines krankenhauses zugeht. Unter dem beifall des Publikums ging es über ins große Finale mit allen Aktiven der Sitzung. Dies sollte aber noch lange nicht das Ende gewesen sein. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert.

 

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