Zugprobleme sorgen für Ärger bei Pendlern


Von solchen Verhältnissen können derzeit in Baden-Württemberg viele Zugfahrer nur träumen, Personalmangel, veraltetes Wagenmaterial sorgt gerade bei Schülern und Berufspendlern für Verspätungen bis hin zu Zugausfällen. Besserung ist derzeit kaum in Sicht. (Foto: pm/Archiv)

(pm) Für regelmäßige Pendler aus der Region dürfte es keine große Überraschung sein, dass laut einer Umfrage des SWR die Zugfahrgäste in der Region Heilbronn, die die Linie nach Stuttgart nutzen, ausgesprochen unzufrieden mit der derzeitigen Situation sind.

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Einer der Punkte, über die sich Pendler ärgern, ist die Tatsache, dass es nur wenige Informationen zu kurzfristigen Fahrplanänderungen gibt. Einige Züge fallen offiziell aus oder fahren ohne jegliche Information einfach nicht im Bahnhof ein. Fahrgäste fragen sich also ständig, ob der benötigte Zug am jeweiligen Tag zur Verfügung steht oder nicht.

Zu den anderen Problemen zählen die schlechten Verbindungen von Deutscher Bahn und Straßenbahn, da die Züge unverlässig fahren. Und abends wird es wohl bis mindestens Dezember 2019 keine regelmäßigen Verbindungen geben.

Das Verkehrsministerium ist sich der Probleme bewusst und hat zwar einige Erklärungen zu wiederholten Verspätungen und schlechtem Service abgegeben, jedoch bisher keine Anstalten gemacht, an der Situation etwas zu ändern. Personalmangel, Krankheitsfälle und ein veralteter Fuhrpark gelten als Hauptgründe für die Ausfälle.

Ein weiteres Problem scheint die schlechte Ausstattung der Züge zu sein. Defekte Türen, besonders an Doppeldeckerwagons und der Ausfall von elektrischen Lokomotiven sind keine Seltenheit, was zu den erwähnten Verspätungen und Ausfällen beiträgt. Ein offensichtlicher Grund dafür ist die Nutzung von verschiedenen Teilen von Fahrzeugmaterial aus ganz Deutschland, die nicht miteinander kompatibel sind.

Zwischen DB Regio und dem regionalen Straßenbahnunternehmen herrschen weiterhin Kommunikationsprobleme. Der Austausch von Reiseinformationen in Echtzeit scheinen zwischen den beiden Firmen nicht zu funktionieren, was Probleme in Bezug auf Anschlusszüge nach sich zieht.

Außerdem wurden existierende Verbindungen auf der besagten Strecke abgeschafft. Nachdem Druck von Seiten der Gemeinde ausgeübt wurde, wurden diese Verbindungen zumindest zu den Hauptverkehrszeiten wieder eingeführt. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass diese Züge vor Dezember 2019 auch am Abend wieder fahren werden.

Die lange Liste an Problemen deutet darauf hin, dass es derzeit für Pendler in der Region Heilbronn nur wenig Hoffnung auf Verbesserungen gibt. Man muss sich also wohl noch länger mit schlechtem Service, Verspätungen und Unsicherheiten in Bezug auf den Zugverkehr abfinden.

Ein Gutes hat das Ganze aber dennoch. Betway hat eine große Auswahl an Online-Spielen im Angebot, die man über Smartphone, Tablet oder Laptop nutzen und sich so die Zeit vertreiben kann, während man wartet. Vielleicht wünschen Sie sich am Ende sogar, dass der Zug sich noch mehr verspätet.

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