TV Mosbach gegen die Wundertüte

SV Heilbronn am Samstagabend zu Gast in der Jahnhalle

(pm) Am kommenden Samstag haben die Landesliga-Handballer des TV Mosbach gegen den SV Heilbronn erneut Heimrecht. Es ist das zweite der drei aufeinanderfolgenden Partien vor eigenem Publikum.

Vergangene Woche schrammten die Mosbacher, die nach wie vor abgeschlagen die rote Laterne innehaben, gegen die Vertretung aus Oßweil beim 27:27 nur knapp am ersten Heimsieg vorbei. Man hatte es nach einer engagierten und handballerisch ordentlichen Vorstellung mit dem letzten Angriff selbst in der Hand den langersehnten und ersten Heimsieg einzufahren.

Doch irgendwie meint es der Handballgott derzeit nicht sonderlich gut mit den Mosbachern. Im Spiel gegen Oßweil fand der letzte Wurfversuch nicht sein Ziel, sondern landete quasi mit dem Schlusspfiff am Pfosten. Obwohl die HaBaMos im Verlauf der Rückrunde leistungsmäßig einen großen Schritt nach vorne gemacht haben und dadurch zwischenzeitlich durchaus konkurrenzfähig sind, blieb ihnen bisher ein Erfolgserlebnis verwehrt. Somit geht die Warterei auf einen doppelten Punktgewinn in eigener Halle weiter.

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Nimmt man die beiden Unentschieden gegen Bönnigheim und Oßweil raus, so musste sich der TVM während der zweiten Saisonhälfte bislang immer wieder knapp geschlagen geben. Immerhin sind die Ergebnisse erfreulicher als noch zur Vorrunde, wo es ein paar deftige Packungen hagelte.

Einziger punktetechnischer Lichtblick war der 32:29-Auswärtserfolg in Heilbronn. Heilbronn? Ja richtig, genau gegen diesen Gegner resultierte der einzige Saisonsieg und nun kommt der SV in die Jahnhalle. Vielleicht ein gutes Zeichen für Heiss und Co.

Dennoch sollten die Badener nicht zu euphorisch oder zu überschwänglich es mit dem kommenden Gegner aufnehmen. Der SV Heilbronn zeigte sich im Verlauf der Runde sehr divenhaft. Mal hui, mal pfui. Einerseits punktete die Mannschaft von Günter Langlitz gegen Topteams wie gegen Fellbach, anderseits patzt sie gegen hintere Teams wie eben Mosbach.

Auch für Coach Joe Weil ist der SV Heilbronn nur schwer einzuordnen. „Haben die Heilbronner einen guten Tag, dann wird es für uns megaschwer. Die letzten beiden Spiele gegen NSU und in Weinstadt hat der SV deutlich verloren. Vielleicht stecken sie gerade etwas in einem Formtief und wir können das zu unserem Vorteil nutzen. Wir wissen was da auf uns zukommt und werden entsprechend dagegen halten und dann schau mer mal wie es ausgeht…“

Die beiden Trainer G. Langlitz und J. Weil kennen sich gut und verbindet eine langjährige Freundschaft. Nicht nur, dass sie den einen oder anderen Fortbildungslehrgang zusammen besuchten, sondern gemeinsam bildeten die beiden vor Jahren ein recht erfolgreiches Trainergespann beim TSV Nordheim. Jetzt am Samstag stehen sich beide gegenüber und da gibt’s während dem Spiel natürlich keine Freundschaft. Beide wollen gewinnen.

Auf alle Fälle freuen sich die HaBaMos auf ein erneutes Heimspiel. Die Atmosphäre in der zwischenzeitlich harzfreien Jahnhalle ist eben was Besonderes. Das natürlich auch Dank den zahlreichen Zuschauern, die trotz des miserablen Rundenverlaufs samstags abends zur Primetime zum „Tatort Jahnhalle“ strömen, um die gelbroten Jungs auf der Platte den nötigen Rückhalt zu geben. So wird es auch diesmal sein, wenn der SV Heilbronn um 20.00 Uhr seine Visitenkarte abgibt.

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