SG Dielbach/Strümpfelbrunn beweist Moral

SG Dielbach/Strümpfelbrunn – FC Mosbach 4:4

Waldbrunn.  (tk) Das Spiel hatte noch nicht richtig begonnen, da klingelte es bereits im Gehäuse der Einheimischen. Eine zu kurze Abwehr des Torwarts, nahm der gegnerische Stürmers dankend an und schoss den Ball ins kurze Eck. Die Heimmannschaft schüttelte sich kurz und kam danach zu ihren ersten Chancen. In der achten Spielminute setzte sich Kuhn auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe ließ der Torwart durch die Arme rutschen und Beisel drückte den Ball zum Ausgleich über die Linie.

Werbung
Die Freude aufseiten der Waldbrunner währte jedoch nur kurz, denn bereits in der 12. Minute fiel die erneute Führung der Gäste. Ein Freistoß auf Höhe der Mittellinie wurde lang nach vorne geschlagen, der Ball sprang einmal auf und über den Torwart hinweg. Beim anschließenden Rettungsversuch war der Ball wohl über der Torlinie und die Gäste konnten erneut jubeln. Obwohl die Gastgeber optisch überlegen waren, erhöhte der Gast in der 20. Minute nach einem weiteren Torwartfehler auf 1:3. Einen Freistoß aus aussichtsreicher Position parierte der Gästetorwart glänzend und auch die Fernschüsse fanden trotz feuchten Geläufs nicht den Weg ins Tor. Kurz vor den Pausenpfiff, lief erneut Kuhn auf der rechten Seite seinem Gegner weg, seinen Pass in die Mitte wurde mit der Hand geklärt, sodass der Schiedsrichter auf Strafstoß erkannte. Diese Chance ließ sich Galm nicht entgegen und traf zum 2:3-Pausenstand.

Gleich nach Wiederanpfiff zog Kuhn aus acht Meter am langen Pfosten vorbei und im Gegenzug musste Köhler eine Chance der Mosbacher abwehren. In der 55. Minute wurde der Ball beim Spielaufbau durch die Mitte leichtfertig abgegeben. Der daraus resultierende Konter brachte den Gästen den alten Abstand (2:4). Bereits eine Minute später die nächste Großchance für die Mosbacher, doch sie versäumten es, den Sack zu zumachen. Stattdessen zeigten die Einheimischen Moral und verkürzten in der 70. Minute erneut durch Galm mit einem weiterem Elfmeter auf 3:4. Der Druck wurde nun immer stärker und in der 76. Minute durften die Einheimischen den Ausgleichstreffer bejubeln. Ein schneller Einwurf von Weis fand den Weg zu Kuhn, dessen Hereingabe Koragi unhaltbar einschoss. In den letzten Minuten gab es keinen weiteren Großchancen, sodass am Ende ein gerechtes Unentschieden zu Buche stand.

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de



Artikel empfehlen: