Binau hat Großes vor

Erster Spatenstich für Feuerwehrgerätehaus – Millioneninvestition beschlossen

 

(Foto: Köbler)
Binau. (kö) Die Sonne strahlte, der Boden war locker  und die Männer mit den weißen Bauhelmen waren  top motiviert. So gruben sich die Spaten am Dienstag Abend in Binau tief in das Gelände zwischen Rathaus und Friedhof und sorgten so für  positive Stimmung bei den Firmenvertretern, den Binauer Gemeinderäten und den Feuerwehrkameraden.

Ein gelungener erster Spatenstich also und hoffentlich ein gutes Omen für den Neubau des neuen Binauer Feuerwehrgerätehauses. Das ist notwendig, weil das bisherige Gerätehaus im Schulhof quasi aus allen Nähten platzt, und den heutigen Anforderungen an eine effektive Basis für die örtlichen Floriansjünger nicht mehr  entspricht.

Mit dem zukunftsorientierten Neubau des Gerätehauses, so Bürgermeister Peter  Keller,  gehe auch der Bau eines behindertengerechten Zugangs zur Verwaltung und in die Sport- und Festhalle einher. Auch damit trage die Gemeinde  den Anforderungen des demografischen Wandels Rechnung, denn  bislang war  es mit einem Rollstuhl nahezu unmöglich in die Büros oder in die Festhalle zu kommen.

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Bestehendes und Neues optimal vernetzten – keine leichte Aufgabe  für die Fachleute des Planungsbüro Huber und Partner aus Mosbach, das mit Franz Huber und dem verantwortlichen Bauleiter Ralf Hindenach vertreten war.

Vergeben sind mittlerweile schon die Erd- und Rohbauarbeiten  an die Firma Niemann und Heselschwerdt aus Bad Rappenau. Diese Firma wird in Kürze mit „schwerem Gerät“ anrücken um die Grundlage  für den Neubau zu schaffen, wie die Firmenvertreter Lothar Niemann und   Bauleiter Herr Werner bemerkten.

Klar, dass bei einem solchen Großprojekt auch diverse Fachfirmen zur Rate gezogen werden. So waren Rico Spohn , der für die Elektrotechnik verantwortlich zeichnet und  Ralf Günther vom Büro Willhaug, zuständig für die Haustechnik sowie Holger Theilig vom Statikbüro Kist und Theilig  beim Spatenstich dabei.

Auch die Vertreter  der örtlichen Feuerwehr, Kommandant Torsten Kisela , sein Stellvertreter Udo Feik und Rene Friedrich vom Förderverein der Feuerwehr waren präsent und zeigten ihre Vorfreude  auf das neue  Gebäude.
Mit dem, so BM Peter Keller werden 490 Quadratmeter Nutzfläche geschaffen die sich auf drei Hallenteile, und die neuen Funktionsräume verteilen. Die Umkleidemöglichkeiten werden deutlich  verbessert und er multifunktionelle Schulungsraum kann nicht nur von der   Feuerwehr genutzt werden. In der herrsche, so der Bürgermeister, momentan so etwas wie Aufbruchstimmung, denn die Mitgliederzahl der aktiven Wehrmänner, und was sehr erfreulich ist, auch Wehrfrauen gehe deutlich nach oben.


„Wir haben eine motivierte Mannschaft vor Ort,  die gut ausgebildet ist und auf die Verlass ist“, so Keller und deshalb habe sich der Gemeinderat auch entschlossen das Projekt, das ein Gesamtvolumen von etwa zwei Millionen Euro umfasst, in Angriff zu nehmen .

Sehr wichtig sei neben dem Feuerwehrpart  aber der integrierte behindertengerechten Zugang zur Sport – und Festhalle und zur Verwaltung.  Der neue zentrale Zugangsbereich wird trotz der schwierigen Geländesituation stufenlos gehalten und ein Aufzug sorge dafür, dass jeder in die Büros im Obergeschoss kommen kann. „Wir haben Großes vor“, so der Bürgermeister, der natürlich auch nicht den Dank an die diversen  finanziellen Fördertöpfe vergaß . Nur  mit  den Zuschüssen aus den Investitionsprogrammen  von Landkreis und Land kann eine kleine  Kommune  wie Binau solche notwendigen Investitionen tätigen, so Keller.

Dann gab es  kein Halten mehr und unter dem Applaus der Anwesenden gruben sich die Spaten in den  Boden.  Wie es sich für einen ersten  Spatenstich gehört wurde nach getaner Arbeit auch noch auf „gutes Gelingen“ und eine unfallfreie  Bauphase angestoßen.
 
 
 

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