Auf die ersten Minuten kommt es an


 Bereitschaftsleiterin Elisabeth Keil und ihr Team nehmen das neue AED- Gerät in Betrieb. (Foto: privat)

_(pm)_Werden die Limbacher Helfer zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand gerufen, muss es schnell gehen. Auf die ersten Minuten kommt es an.

Für die Überlebenschancen des Patienten ist es dabei enorm wichtig, dass Augenzeugen bereits mit einer einfachen Herzdruckmassage beginnen, bis professionelle Hilfe zur Stelle ist. Das Deutsche Rote Kreuz Limbach (DRK) stellt mit ihrer Helfer-vor-Ort-Gruppe (HvO) einen wichtigen Baustein in der Rettungskette dar. Wird ein Notruf über die Notrufnummer 112 aus Limbach oder der Umgebung abgesetzt, werden die Limbacher Helfer ebenfalls zur Einsatzstelle alarmiert. Sie schaffen es, in wenigen Minuten nach der Alarmierung bereits vor Ort zu sein und somit wertvolle Zeit zu gewinnen.

Eben dieser Zeitvorteil ist es, den man in der Öffentlichkeit zu schätzen weiß. Ist man nun vor Ort, läuft es nach einem festgelegten Schema. Jeder Helfer weiß genau, was er zu tun hat. Eine Herzdruckmassage wird durchgeführt, der Patient wird beatmet, bekommt Sauerstoff, eine Infusion wird vorbereitet.

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Ein wichtiges Gerät darf dabei nicht fehlen – der automatische externe Defibrillator (AED). Viele dieser Geräte sind mittlerweile auch für Laien in öffentlichen Gebäuden zugänglich und sind ohne Vorkenntnisse im Falle einer Wiederbelebung zu benutzen. Auch die Limbacher Helfer führen ein solches Gerät mit.

Die Einsatzzahlen steigen stetig und die Anzahl an Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch. Daher ist es wichtig, dass man „mit der Zeit geht“ und auf dem aktuellsten Stand der Technik bleibt. Aus diesem Grund wurde beim DRK Limbach nun ein neues AED-Gerät in Betrieb genommen. Ein reines AED-Gerät ist es allerdings nicht mehr, vielmehr kann damit ein Patient genauestens überwacht werden.

Das etwa 6.000 Euro teure Gerät konnte erfreulicherweise überwiegend aus Spendengeldern finanziert werden. Auf diese Spenden sind die Limbacher Helfer bei ihrem ehrenamtlichen Dienst angewiesen, da weder Krankenkassen, noch Patienten oder andere staatliche Stellen die Kosten für die HvO-Einsätze übernehmen.

Den Löwenanteil für den neuen Defibrillator wurde von einer Familie gespendet, die selbst einen solchen Notfall erleben musste. Der Vater und Ehemann hatte einen Herz-Kreislauf- Stillstand erlitten. Von Laien und anschließend vom Rettungsdienst wurden erfolgreich Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt. Den Angehörigen mit Limbacher Wurzeln war es daher wichtig, die Arbeit der DRK-Ersthelfer mit ihrer Spende zu unterstützen, damit anderen Patienten in einer ähnlichen Situation die lebensrettende Hilfe zuteil wird.

Weitere Spender waren die Volksbank und die Sparkasse Neckartal-Odenwald, sowie zahlreiche Limbacher. Darüber hinaus unterstützen der DRK-Kreisverband sowie die Gemeinde Limbach das ehrenamtliche Engagement der Helfer vor Ort.

Für die DRKler sind die Spenden nicht nur unabdingbar, was die tägliche Arbeit zum Wohle der Bevölkerung betrifft, vielmehr komme in den Zuwendungen eine Wertschätzung zum Ausdruck, die in Geld nicht aufzuwiegen ist, so Elisabeth Keil, Bereitschaftsleiterin des DRK Limbach.

**Für die laufende Arbeit ist das DRK Limbach auch in Zukunft Spenden. Die entsprechende Bankverbindung lautet:

  • Volksbank Limbach
  • IBAN: DE57 6746 2368 0000 1135 81
  • BIC: GENODE61LMB

Infos im Internet:

www.drklimbach.de

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