Todesfahrer soll in die Psychiatrie

(Symbolbild)

Staatsanwaltschaft beantragt Unterbringung in psychiatrischem Krankenhaus

(pm) Die Staatsanwaltschaft Heidelberg hat gegen einen 35 Jahren alten Mann wegen des Geschehens am Heidelberger Bismarckplatz vom 25. Februar (NZ berichtete mehrfach) die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt.

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Gegen ihn besteht der dringende Verdacht des Mordes in Tateinheit mit versuchtem Mord in drei Fällen und mit Körperverletzung in zwei Fällen. Im Anschluss soll der Verdächtige versucht haben, einen Polizeibeamten mit einem Messer zu erstechen.

Nach dem Ergebnis des vorläufigen Sachverständigengutachtens bestehen jedoch dringenden Gründe für die Annahme, dass der Verdächtige die Taten auf Grund einer schweren psychischen Erkrankung und damit im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen hat. Der Beschuldigte, der seit Mitte Mai bereits vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht ist, hat bisher noch keine Angaben zum Ablauf sowie zu seiner Motivation gemacht.

Hinweise auf einen terroristischen oder extremistischen Hintergrund liegen weiterhin nicht vor.

Ein Hauptverhandlungstermin bei der zuständigen Schwurgerichtskammer des Landgerichts Heidelberg ist noch nicht bekannt.

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