Im 17. Jahrhundert in den Odenwald geflüchtet

Heute sind über 1.000 Nachfahren des Flüchtlings Rupertus Meidel bekannt – 150 Nachkommen trafen sich in  Gerolzahn


150 Meidel-Nachfahren trafen sich am Wochenende in Gerolzahn. Der Stammbaum der Meidel lässt sich bis 1654 lückenlos nachvollziehen. (Foto: Grimm)

Gerolzahn. (mag) Rund 150 Meidel-Nachfahren trafen sich am Samstag in einem Gasthof in Gerolzahn, um sich kennenzulernen oder Bekanntschaften zu vertiefen.

1654 emigrierte Rupertus Meidel mit seiner Frau aus Fügen in Österreich nach Gerolzahn und kam in den Besitz des Hofs, der heute noch von seinen Nachfahren bewohnt wird. Zwischen 1660 und 1672 kamen die vier Kinder Eva, Franz, Bartholomäus und Magaretha zur Welt. Damit nahm die Verbreitung der Meidel auf der Walldürner Höhe ihren Lauf.

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Die Meidel-Verwandschaft lässt sich heute in verschiedene ortsbezogene Zweige unterteilen: Gerolzahn, Glashofen, Walldürn, Gottersdorf, Wenschdorf, Guggenberg, Heppdiel und Berndiel/Eichenbühl. Noch heute lebt ein Teil der Nachfahren von Rupertus Meidel in der Nähe von Gerolzahn. Einige Teile sind aber über ganz Deutschland verstreut und nur noch die wenigsten heißen mit Nachnamen Meidel.

Bereits vor über 15 Jahren begann Udo Jaschek, verheiratet mit Ulrike Meidel aus Gerolzahn, mit der Ahnenforschung und recherchierte über 1000 Namen, Geburts- und Sterbedaten bevor er zum ersten Meidel-Treffen 2004 einlud. Nach 13 Jahren kamen vergangenes Wochenende die Meidel wieder in Gerolzahn zusammen, um sich zu unterhalten und den Stammbaum mit neuen Daten auf den aktuellen Stand zu bringen.

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