Partnerschafts-Kreisel in Strümpfelbrunn eingeweiht


(Foto: Hofherr)

Bevor am Wochenende das Dorffest zum 675-jährigen Jubiläum von Strümpfelbrunn begann, wurde am Freitag der Partnerschafts-Kreisel im Kobersdorfer Ring im Neubaugebiet Hahnenfeld seiner Bestimmung übergeben.

Hierzu konnte Ortsvorsteher Paul Scholl nicht nur Bürgermeister Markus Haas und zahlreiche örtliche Kommunalpolitiker begrüßen, auch aus der österreichischen Partnergemeinde Kobersdorf im Burgenland war eine große Delegation auf den Winterhauch gekommen, um gemeinsam mit den Freunden aus Waldbrunn zu feiern. Angeführt wurde die Delegation vom ehemaligen Bürgermeister und Waldbrunner Ehrenbürger Manfred Fuchs, dessen Nachfolger Klaus Schütz und dem ehemaligen Landtagsabgeordneten Werner Gradwohl. Auch die Werkskapelle Kobersdorf, die für die musikalische Umrahmung der Einweihung verantwortlich zeichnete, hatte es sich nicht nehmen lassen, das Wochenende in Strümpfelbrunn zu verbringen. Darüber hinaus waren auch Ehrenbürger Gerd Mosca und Alt-Bürgermeister Klaus Schölch zur Feierstunde gekommen. Außerdem waren Vertreter des Planungsbüros Sack&Partner und die bauausführende Firma Meny Bau gekommen.

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In einer kurzen Ansprache ging Bürgermeister Markus Haas kurz auf die Geschichte des Baugebiets ein.
Erste Gespräche führte der Gemeinderat noch unter Bürgermeister Klaus Schölch im Jahr 2005. Für die Erstellung eines Bebauungsplanes im Gebiet Hahnenfeld wurde damals ein Ideenwettbewerb beschlossen, den das Büro Sack&Partner aus Adelsheim gewann.
Als besonderes planerisches Element war damals der Vorschlag, einen Kreisverkehr als Einfahrt zum Neubaugebiet zu schaffen. Im Jahr 2007 wurden dann in einem ersten Bauabschnitt schnell vergebene Bauplätze mit Blick auf den Katzenbuckel geschaffen. Aufgrund des damaligen Jubiläums der Partnerschaft zwischen Kobersdorf und Waldbrunn beschloss der Gemeinderat, die Erschließungsstraßen Kobersdorfer Ring bzw. Lindgraben – ein Ortsteils der Gemeinde Kobersdorf – zu taufen.
Nachdem alle Bauplätze verkauft waren, wurde im vergangenen Jahr der zweite Bauabschnitt mit weiteren 13 Bauplätzen in Angriff genommen. Gab es aus Kostengründen noch die Überlegung, den Kreisel einzusparen, setzte sich die Mehrheit im Gemeinderat dann doch für die Anlage des entsprechenden Bauwerks ein.
Man folgte dann einem Entwurf von Marco Ries vom Planungsbüro, der vorgeschlagen hatte, die Zufahrt als Partnerschafts-Kreisel zu gestalten. Hierfür waren dann zwei Felsen aus dem in den Partnergemeinden vorherrschenden Gesteins vorgesehen. So kam ein Fels aus Basalt aus der Marktgemeinde Kobersdorf nach Waldbrunn. Die Winterhauchgemeinde wird von einem Buntsandstein präsentiert. Auf den beiden Felsbrocken wurden die Gemeindewappen aufgebracht. Dabei hob Bürgermeister Haas hervor, dass die komplette Gestaltung der Partnerschafts-Kreisels von Ortsvorsteher Paul Scholl und dessen Helferteam geschultert wurde, sodass keine zusätzlichen Kosten entstanden. Den Transport des Granitfelsens aus Österreich nach Waldbrunn und die Herstellung der Wappen war die Firma Mosca eingesprungen, wofür ein Dank an Ehrenbürger Gerd Mosca ging.

Mit den Felsen wollen man die unverbrüchliche Freundschaft zwischen den beiden Gemeinden symbolisieren. Eben weil die Freundschaft nicht auf Sand, sondern auf Fels gebaut sei, so Haas abschließend.

In weiteren Grußworten beglückwünschten Bürgermeister Klaus Schütz (Kobersdorf) und Planer Ries die Gemeinde Waldbrunn und insbesondere den Ortsteil Strümpfelbrunn zum neuen Baugebiet und zum Partnerschafts-Kreisel. Schütz dankte außerdem für die Einladung und die herzliche Gastfreundschaft auf den Winterhauch.

Nach einem weiteren Musikstück der Werkskapelle Kobersdorf unter der Leitung von Siegfried Steiner stießen die Gäste auf den Partnerschafts-Kreisel an.

Von den 13 Bauplätzen sind bereits neun Stück verkauft, zwei weitere sind fest reserviert und für zwei weitere gibt es ebenfalls schon Interessenten. Der Preis je Quadratmeter liegt bei 95 Euro.

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