Der Weg vom Korn zum Brot


(Foto: Liane Merkle)

Großeicholzheim. (lm) Wie weit „der Weg vom Korn zum Brot“ ist, das wissen seit dem gleichnamigen Schlotfeger-Ferienprogrammpunkt beim Großeicholzheimer Fritze-Beck elf Ferienkinder ganz genau. Das dauert noch viel länger als vom Teig zum Brot – und die Zeit war schon ganz schön lange aus Sicht der Kids.

Der Ferientag begann in der Backstube mit dem Teigmachen für ein Weizenmischbrot unter Anleitung von Selma und Andy Troißler. Das Mischen besorgte zwar die kräftige Mischmaschine, aber den fertigen Teig da wieder herauszubekommen, war für den Bäckernachwuchs dann doch eine spannende und gar nicht so leichte Aufgabe.

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Nach dem Abwiegen hatten die Profis eigentlich vor, runde Brotlaibe – eben wie immer – zu formen, doch die Kinder hatten da ihre eigenen kreativ-individuellen Vorstellungen, wenn auch die Herzform besonders beliebt war.

Da der Teig vor dem Backen rd. 20 Minuten „gehen“ muss, nutzte die Schar die Zeit, um den eigenen Hunger zu stillen, bevor sie dem sogenannten Einschussapparat zusahen, wie dieser ihre Brote in den Ofen beförderte.

Die 45 Minuten Backzeit überbrückte Selma Troißler mit fünf sehr lehrreichen Kurzfilmen zu Themen wie „Wie wächst der Weizen?“, „Wie funktioniert ein Mähdrescher?“ oder auch „Wie wird aus Weizen Mehl?“

Und nun wurde das Bäckerehepaar durch die Kinder überrascht, denn die waren ganz wild auf die dazu kreierten Quizfragebögen, um zeigen zu können, was sie alles aus den Filmen gelernt hatten.

Das war den Troißlers, neben den beiden selbstgebackenen Broten, die jedes Kind mit nach Hause nehmen durfte, eine zusätzliche Belohnung für die lernwillige Schar wert.

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