Italo-Rennstall fährt aufs Siegertreppchen


(Foto: privat)

Mudau. (lm) Den Mudauer „Italo-Rennstall“ mit seinen durchschnittlich rd. 20 begeisterten Motorradfahrern gibt es seit mittlerweile 13 Jahren. Gegründet wurde er 2004 von einigen „Benzingetauften“ auf dem Gelände des damaligen Sägewerk Link, wo sich auch heute noch die „Fahrer- und Schrauberzentrale“ der Biker befindet.

Auf die Frage „Warum gerade Italo-Rennstall“ kam von Günther Müller die prompte Antwort: „Wir fahren ausschließlich italienische Motorräder“, und zwar überwiegend Modelle der 70er und 80er Jahre, wobei eines seiner ältesten Zweiräder das Baujahr 1954 im Schein stehen hat.

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Es wird also viel und mit Begeisterung „geschraubt“. Aber nicht nur. Durchschnittlich drei bis fünf Rennen bestreitet der „harte Kern“ pro Jahr. Allerdings entscheidet man sich hier gerne für die sogenannte Regularity-Klasse, die als ausgesprochen anspruchsvoll gilt. Denn es geht darum, mit möglichst wenig Zeitabweichung zur Referenzrunde zu fahren. Jede Abweichung nach oben oder unten kostet den Fahrer Strafpunkte.

Aktuell konnte der Italo-Rennstall Mudau in Colmar-Berg in Luxemburg bei einem solchen Rennen, dem Motorrad-Classic-Event auf der Good Year Rennstrecke vier Podestplätze abräumen.

Mit sieben Fahrern und Alfred Blatz als Betreuer war der Mudauer Rennstall an den Start gegangen. Wolfang Herkert auf Laverda 500, Olli Hagel auf Laverda 750, Michael Reifer auf Aprilia 1000, Thomas Noe mit der Moto Guzzi LM4, Gregor Schäfer mit der Moto Morini 500, Günther Müller auf Ducati 900 und Siegbert Schuch auf Yamaha 750.


Der Rundkurs hatte eine Länge von etwa drei Kilometern mit einer langen Gerade, elf Kurven in der Gegenrichtung und fahrtechnisch anspruchsvollen Passagen. „Die Teils langgezogenen und breit ausgebauten Kurzen waren so richtig zum Genießen“, schwärmte Günther Müller.

In den beiden Wertungsläufen fuhren Wolfgang Herkert und Siegbert Schuch auf den ersten Platz, Günther Müller auf den zweiten und Michael Reifer einen dritten Platz.

Auch war das Mudauer Team aufgrund seiner großen Erfahrung mit Streckensicherungen auch in diesem Bereich sowie für die Stromversorgung im Fahrerlager zuständig, Aus diesem Grund dauerte die Heimreise in den Odenwald am Sonntag bis nach Mitternacht.

 

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