1.218 neue Lehrlinge im Handwerk

Plus von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr – Top oder Flop – so gelingt ein erfolgreicher Ausbildungsstart – Kammer gibt Tipps für einen gelingenden Ausbildungsstart

(hwk) „Das Handwerk hat goldenen Boden“. Diesen Satz hören die Lehrstellenvermittler der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald in den letzten Monaten wieder häufiger. Noch vor Jahren ging der Trend in die andere Richtung. Die über 130 Ausbildungsberufe im Handwerk versprechen gute Zukunftschancen für junge Leute. Im Vergleich sind zum jetzigen Zeitpunkt 3,1 Prozent mehr Ausbildungsverhältnisse eingetragen worden als im vergangen Jahr. Aktuell kann die Kammer knapp über 1.200 neu eingetragene Ausbildungsverhältnisse verbuchen. Tendenz steigend. Es wird damit gerechnet dass die Zahl sich in den nächsten Monaten noch um ein paar Dutzend erhöhen wird.
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Die Steigerung kommt nicht von ungefähr. „Projekte wie Passgenaue Vermittlung, aber auch die Präsenz der Kammer in den Schulen und die intensiven Gespräche bei den Ausbildungsmessen sind, so Benedikt Sand von der Handwerkskammer, einige der Gründe, warum sich junge Leute verstärkt dem Handwerk zuwenden.“ Denn eine Vielzahl an jungen, modernen Handwerksunternehmen locken Schulabgängerinnen und Schulabgänger durch ein breites und spannendes Portfolio. Doch auch die alteingesessenen Betriebe und traditionsreichen Familienunternehmen im Kammerbezirk bieten einen unglaublichen Wissensschatz für lernwillige Nachwuchshandwerker, macht Sand deutlich.

Ein Pluspunkt für junge Menschen: Permanent sind Unternehmen im Kammerbezirk damit beschäftigt, geeignetes Personal für eine zukünftige Betriebsübernahme zu finden. Gute Zeiten also für alle, die bereits einen Ausbildungsplatz haben oder derzeit noch ins Handwerk wollen. Mit der Unterschrift unter den Ausbildungsvertrag ist ein erster Schritt gemacht. Mit dem ersten Tag als Lehrling wird es dann richtig ernst.

Die ersten Tage im neuen Betrieb sind dabei eine aufregende Sache. Der neue Lebensabschnitt bringt allerlei Herausforderungen mit sich, die bewältigt werden müssen.

„Wie verhalte ich mich gegenüber meinem Chef? Sind meine Kollegen so nett, wie im Praktikum? Brauche ich noch spezielle Kleidung für meine Arbeit?“ All das sind Fragen die sich der ein oder die andere vor dem ersten Arbeitstag stellen.

Es gibt ein paar wichtige Dinge, die Auszubildende auf jeden Fall beachten sollten: Wichtig ist natürlich am ersten Arbeitstag pünktlich zu erscheinen. Deshalb sollte man am besten ein paar Tage vorher die Verbindungen oder den Weg zu Arbeitsstätte prüfen. Gut ist auch vorab zu klären ob wichtige Dokumente mitgebracht werden müssen. Dadurch erspart man sich unnötigen Stress. Ein höfliches und freundliches Auftreten öffnet die Tür in das Team des Unternehmens. Hier sollte man auch auf spezielle Gepflogenheiten und Regeln im Betrieb achten. Sollte einmal etwas unklar sein oder Erklärtes wurde nicht verstanden ist es immer wichtig möglichst zeitnah offene Fragen zu klären.

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Aber nicht nur für die neuen Lehrlinge sollten sich auf die ersten Tage im Betrieb vorbereiten. Auch die Arbeitgeber können einiges tun, um den Neuankömmlingen den Start ins Berufsleben zu erleichtern. Schon vor dem ersten Tag kann ein Willkommensschreiben an die neuen Auszubildenden wichtige Informationen enthalten und Nervosität reduzieren. Am Tag selbst dient eine Willkommensmappe als Zeichen für eine gute Vorbereitung und weist auf einen respektvollen Umgang hin. Darin können Tipps für die Ausbildungszeit und das Berichtsheft enthalten sein, aber auch wichtige Telefonnummer des Unternehmens stehen. Neben einer Betriebserkundung und Vorstellung des Teams sollte ein fester Ansprechpartner definiert sein.

Wenn beiden Seiten gut vorbereitet in den ersten Arbeitstag starten, hilft es eine gute Basis für das weiter zusammenarbeiten zu schaffen. Mehr zu Thema „Start in die Ausbildung“ können Sie auf der Homepage der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald unter www.hwk-mannheim.de im Bereich Ausbildung unter Aktuelles finden. Dort findet man auch die Kontaktdaten der Ausbildungsberater der Handwerkskammer, die den Mitgliedsbetrieben und Auszubildenden bei diesem Thema gerne zur Seite stehen.

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