Stadt Buchen feiert Dienstjubilare

Stadtarbeiter Günter Bethäuser wurde verabschiedet


Bei der Stadt Buchen wurden Kirsten Grimm, Heiko Unangst und Simone Schölch für ihre 25-Jahr-Dienstjubiläen geehrt und Günter Bethäuser wurde in den Ruhestand verabschiedet. (Foto: pm)

Buchen. 25 Jahre arbeiten Kirsten Grimm, Heiko Unangst und Simone Schölch im Öffentlichen Dienst und bei Stadtarbeiter Günter Bethäuser stand die Verabschiedung an. Anlass genug für eine Feierstunde bei der Stadtverwaltung Buchen.

„Dienstjubiläen und Verabschiedungen sind Stationen, an denen es innezuhalten gilt. Sie sind ein berechtigter Grund für einen Blick zurück“, stellte Bürgermeister Roland Burger zu Beginn fest. Dann beglückwünschte er die drei Dienstjubilare und skizzierte deren beruflichen Werdegänge.

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Kirsten Grimm begann ihre Beschäftigung als Bauzeichnerin bei der Stadt Buchen im Januar 1992. Das Tätigkeitsfeld Sportstättenmanagement im Fachbereich Bauen und Stadtentwicklung wurde ihr im Januar 2007 übertragen. Damit ist Kirsten Grimm zuständig für die Verwaltung und den Betrieb der städtischen Sporteinrichtungen und Ansprechpartnerin für alle sporttreibenden Vereine im Stadtgebiet. „Das ist nicht immer einfach, denn es treffen die verschiedensten Interessen der Vereinsvertreter aufeinander“, so Bürgermeister Burger anerkennend: „ Diese Aufgabe erfordert viel Fingerspitzengefühl bei der Koordinierung.“
Auch die Sportplatzpflege sowie die Wartung und Beschaffung von Turn- und Sportgeräten fallen in Kirsten Grimms Arbeitsbereich.

Heiko Unangst trat als Auszubildender im September 1992 in den Dienst der Stadt Buchen und wurde als Bauzeichner im Stadtbauamt übernommen. Heute sei er aus dem Fachbereich Technische Dienste nicht mehr wegzudenken, so Bürgermeister Burger. Unangst arbeitet im Fachdienst Tiefbau und betreut das Geodatenmanagement, wirkt bei der Beschaffung fachspezifischer Hard- und Software mit und ist federführend beteiligt bei der grundlegenden Planung von Baugebieten und der Einteilung von Grundstücken. Pläne fertigt er insbesondere für den Tiefbau. Seine Fachkenntnisse sind auch im Bereich des Hochwasserschutzes und bei der naturnahen Gewässergestaltung gefragt, besonders engagiert hat er sich bei der Einführung der gesplitteten Abwassergebühr. Auch von seinem Hobby, der Erkundung der „Unterwelt“ der Eberstadter Höhlenwelten und anderer Höhlensysteme profitiert die Stadt zumindest indirekt.

Im Anschluss ließ Bürgermeister Burger den beruflichen Werdegang der Jubilarin Simone Schölch Revue passieren.
Sie startete ihre Laufbahn im Öffentlichen Dienst mit der Ausbildung im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst bei der Stadt Walldürn und beim Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis und absolvierte das Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl. Nach Anstellungen im Referat für Denkmalschutz und Kulturpflege beim Regierungspräsidium Karlsruhe, im Regierungspräsidium Darmstadt sowie beim Landkreis Darmstadt-Dieburg war sie während ihres Erziehungsurlaubes als freie Mitarbeiterin der hiesigen Tageszeitungen aktiv. Im Februar 2004 trat Simone Schölch unter Bürgermeister Dr. Achim Brötel in den Dienst der Stadt Buchen. Aufgabenschwerpunkte waren die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Grußworte und Recherchearbeit sowie Mitarbeit bei städtischen Projekten und Veranstaltungen. Im März 2006 wechselte sie als Pressereferentin des Neckar-Odenwald-Kreises ins Landratsamt, bevor sie im Februar 2015 zur Stadt Buchen zurückkehrte und hier die Leitung der neugebildeten Zentralstelle übernahm. Diese Stabsstelle in direktem Umfeld von Bürgermeister Roland Burger und Beigeordnetem Thorsten Weber ist zentrale Anlaufstelle für viele Themen und arbeitet der städtischen Führungsspitze zu. Zur Zentralstelle gehören unter anderem die Wirtschaftsförderung mit Bestandspflege, Grundstücksverkäufen und Förderwesen, das Sekretariat, die Geschäftsstelle des Gemeinderats, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Vereine und Soziale Arbeit. Dazu kommt das Flüchtlingswesen mit dem aktuellen Thema Integrationsmanagement als besonderer Herausforderung. Zur vielfältigen Aufgabenstellung kommt die allgemeine Projektarbeit; hier ist unter anderem die Organisation und Bundesförderung des Mehrgenerationentreffs eine wichtige „Baustelle“, die die Zentralstelle stemmt. Bürgermeister Burger lobte die Kreativität, Flexibilität und gute Ausdrucksweise von Simone Schölch: „Simone bringt es einfach auf den Punkt“.

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Schließlich wurde Stadtarbeiter Günter Bethäuser in den Ruhestand verabschiedet. Der künftige Ruheständler nahm seine Tätigkeit im Januar 2001 beim Ortsteilbauhof in Hainstadt auf. Dort wurde er mit allen anfallen Aufgaben im Bauhofbereich beauftragt. Später erfolgte der Einsatz in der „Grünkolonne“, die für die Pflege und Unterhaltung der öffentlichen Grünanlagen, Friedhöfe und Spielplätze zuständig ist.

Technischer Dezernent Hubert Kieser schloss sich den guten Wünschen an und dankte für die Treue und die Leistungen der Jubilare und des scheidenden Stadtarbeiters. Er lobte insbesondere die drei „Pfiffikusse“ aus seinem Fachbereich „Bauen“, bevor auch Elisabeth Repp als Vertreterin des Personalrates Dankesworte im Namen der Kolleginnen und Kollegen aussprach.

Beigeordneter Thorsten Weber, Fachbereichsleiter „Bürger- und Servicedienste“ Günter Ellwanger, Fachbereichsleiter „Kultur und Stadtentwicklung“ Günter Müller, Bauhofleiter Thomas Schmidt und Helga Schwab-Dörzenbach schlossen sich ebenfalls den Gratulanten an und lobten vor allem die überaus harmonische Zusammenarbeit.

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