Einschulung an der Martin-von-Adelsheim-Schule

(Foto: pm)

(pm) Seit einigen Tagen weisen die gelben Schilder der Verkehrswacht an den Ortseingängen auf den Schulbeginn hin. Für 40 Schulanfänger in Adelsheim fand dieser erst am Samstag statt. Schon lange vor dem Beginn der Einschulungsfeier war der Platz vor der Eckenberghalle in Adelsheim von Erstklässlern mit ihren neuen Schulranzen und schön gestalteten Schultüten bevölkert.

Mit großer Begeisterung begrüßten die Zweitklässler die neuen Mitschüler und Mitschülerinnen: „Hiphop, Schule ist top!“ Die musikalische Leitung hatte unsere Musiklehrerin Elise Schweizer, die von unserer neuen Kollegin Dorothea Gall unterstützt wurde.

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In ihrer Begrüßungsansprache betonte die Schulleiterin Veronika Köpfle, dass die Aufnahme der Schulanfänger eine ihrer schönsten Aufgaben im Laufe eines Schuljahres sei. Noch bevor sie sich an die vielen Eltern und Verwandten, die Ehrengäste oder Lehrer wandte, begrüßte sie die Kinder: „Ihr steht heute im Mittelpunkt!“ Weiterhin versicherte sie: „Ihr gehört jetzt schon zu den Großen.“

Die Kindergartenzeit ist nun vorbei und ein neuer Abschnitt beginnt. Um den Unterschied zu verdeutlichen und von den Kindern selbst herausfinden zu lassen, trug sie ein Gedicht von Friedl Hofbauer vor. Es endet damit, was Kinder in der Schule lernen: lesen, rechnen, schreiben, von Blumen und Spatzen und warum Luftballons platzen. Die Kinder hatten hochmotiviert noch viele weitere Ideen. Rektorin Köpfle versicherte den neuen Grundschülern, dass Lernen in der Gruppe Spaß macht. Es sei in der Schule nicht mehr so wie früher, als die Schultüte erfunden wurde, um den Kindern den Eintritt in die Schule zu versüßen. Die Eltern bat sie in diesem Zusammenhang: „Bleiben Sie in Kontakt mit den Lehrerinnen Ihrer Kinder und zeigen Sie immer Interesse!“

Viele der Gäste kannten das folgende Lied, das die Gitarren-AG anschließend vortrug: „Auf der Mauer, auf der Lauer“. Die Leiterin Christina Höhne betonte, wie schwierig es für die Schüler am Anfang sei, Gitarre zu spielen und gleichzeitig zu singen.

Nach einem kurzen Bühnenumbau wurden alle Anwesenden von der Theater-AG (Leitung: Sigrid Albrecht, Jennifer Volk) in den Dschungel entführt. Dort hatte sich ein Löwe in eine Löwendame verliebt. Aber er kann sie ja nicht einfach küssen. Vorher muss man der Dame einen Brief schreiben. Das Problem war allerdings, dass der Löwe nicht schreiben konnte. So ließ er seinen Brief von anderen Tieren schreiben, war aber nie mit dem Ergebnis zufrieden: Affen laden zum Klettern ein, Nilpferde schwimmen gern, Geier wollen fliegen usw. In dem selbst gedichteten Lied (Melodie aus König der Löwen) wurde es auf den Punkt gebracht: „Alle schreiben nicht in seinem Stil, für die Löwin braucht´s viel mehr Gefühl“. Die Löwendame musste am Ende selbst die Initiative ergreifen und brachte dem Löwen (und den Zuschauern) auch gleich einige Buchstaben bei.

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Um Buchstaben ging es auch in dem sich anschließenden Lied „Alle Kinder lernen lesen“, das von den Zweitklässlern vorgetragen wurde, wobei sie von einigen Viertklässlern unterstützt wurden.

In den sich anschließenden Grußworten hob der Bürgermeister der Stadt Adelsheim Klaus Gramlich hervor, dass die Schule für die Stadt eine wichtige Einrichtung sei und dass sie ja wohl wirklich top sein muss, wenn das die Schüler behaupten. Als Geschenk hatte er für alle neuen Schüler und Schülerinnen einen kostenlosen Benutzerausweis der Stadtbücherei Adelsheim dabei, der für ein Jahr gültig ist.

Die Elternbeiratsvorsitzende Friederike Madinsky hatte ihre eigene Schultüte mitgebracht und erzählte den Kindern, wie der Brauch der Schultüte entstand.

Der Fördervereinsvorsitzende Remmler, lud die Eltern dazu ein, während der ersten Schulstunde Ihrer Kinder die Bewirtung durch den Förderverein zu nutzen. Als „Hausaufgabe“ gab er ihnen mit auf den Weg die Mitgliedserklärung zu unterschreiben.

Und dann war es soweit: Die neuen Erstklässler zogen unter Beifall mit ihren Lehrerinnen Sigrid Albrecht und Caroline Nies aus der Halle aus, um in ihren Klassenzimmern ihre erste Unterrichtsstunde zu erleben.

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