Mit Überwachungskameras Vandalismus am Fahrzeug verhindern

Mutwillige Sachbeschädigung an Ihrem Pkw ist immer sehr ärgerlich. Schließlich sieht so ein Kratzer oder eine Delle nicht nur unschön aus. Zudem liegt es auch erst einmal an Ihnen, nachzuweisen, wie es zu dem Schaden kam. Doch selbst dann noch ist unklar, ob Ihre Versicherung überhaupt dafür Entschädigung leistet. Selbst in jenem Fall, dass es Ihnen nur darum geht, den Täter zu überführen, sollten Sie bereits klare Beweise haben, da ansonsten eine Anzeige bei der Polizei meist erfolglos gegen Unbekannt läuft. Doch mit Überwachungskameras, wie den beliebten Dashcams, können diese Probleme zukünftig der Vergangenheit angehören.

Wie Überwachungskameras vor Sachbeschädigung und Vandalismus am Fahrzeug schützen
Damit es erst gar nicht zu einer mutwilligen Sachbeschädigung oder Vandalismus an Ihrem Auto kommt, können Überwachungskameras eine sehr abschreckende Wirkung haben. Schließlich erfasste die Polizei alleine für das Jahr 2015 rund 213.428 Fälle von Sachbeschädigung an Fahrzeugen. Dabei ist die Aufklärungsquote im Vergleich dazu jedoch relativ gering, was auch den Tätern bekannt sein sollte. Besser also, wenn man den Übeltäter mithilfe von kabellosen Kameras gleich selber überführt oder besser noch die Tat von vornherein durch Abschreckung verhindert.

Was zählt als Vandalismus?
Bereits kleine Lackschäden oder Dellen an der Karosserie, die von Dritten mutwillig an Ihrem Fahrzeug vorgenommen wurden, gelten als Vandalismus. Eine normale Haftpflichtversicherung wird für solche Schäden in aller Regel nicht aufkommen, sondern höchstens Ihre Vollkaskoversicherung, bzw. Teilkaskoversicherung. Beide allerdings auch nur im begrenztem Umfang, d.h. falls Sie öfters Sachbeschädigung an Ihrem Eigentum feststellen, wird dafür auf die Dauer auch Ihre Versicherung nicht längerfristig aufkommen.

Vor- und Nachteile von Dashcams
Wussten Sie übrigens, dass Ihre Teilkaskoversicherung lediglich Brandschäden oder Glasbruch abdeckt? Wenn Sie also schon nicht über den Abschluss einer Vollkaskoversicherung nachdenken, so sollten Sie doch wenigstens eine Überwachungskamera zum Schutz Ihres Eigentums in Erwägung ziehen. Viele Kfz-Besitzer haben daher eine sogenannte Dashcam in ihrem Fahrzeug eingebaut, die nicht nur Beweise bei Unfällen sichert, sondern generell Diebe und Vandalen abschreckt. Die Dashcam gehört dabei zu einer der beliebtesten Autokameras und wird entweder auf dem Armaturenbrett oder der Windschutzscheibe befestigt. Einige Dashcams verfügen dabei über einen Bewegungsmelder, der sich automatisch anschaltet, sobald jemand in ihr Blickfeld kommt. Das ist besonders bei parkenden Autos praktisch, um so eventuelle Sachschäden sofort aufzeichnen zu können.

Doch leider verfügt auch so eine Dashcam immer nur über einen Blickwinkel. Um alle Seiten Ihres Autos filmen zu können, benötigen Sie jedoch mindestens vier Kameras, deren Unterbringung jedoch sehr problematisch ist. Auch zeichnen nicht alle Dashcams bei Nachtsicht zuverlässig auf, sodass Außenkameras zur Überwachung des eigenen Carport manches Mal die bessere Alternative sind. Zumal auch Videoaufnahmen im öffentlichen Verkehrsraum meist vor Gericht nicht zulässig sind, selbst wenn Sie den Täter auf frischer Tat überführen. Die Kameraüberwachung Ihres Autos, das auf Ihrem eigenen Grundstück parkt, ist hingegen zulässig, sofern der Blickwinkel nur auf Ihren Besitz gerichtet ist.

Alles in allem kann man daher festhalten, dass die Videoüberwachung Ihres Fahrzeuges nur dann Sinn macht, wenn Sie Ihr Auto auf Ihren eigenen Grundstück abstellen. Die Überwachung im öffentlichen Verkehrsraum ist hingegen nicht nur technisch schwierig, sondern auch von der rechtlichen Seite aus fragwürdig.

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