Nach Warnschuss in die Psychiatrie eingewiesen

(Symbolbild)

Heidelberg. (pm) Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde ein Unterbringungsbefehl gegen einen 53-jährigen Mann erlassen.

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Er steht im dringenden Verdacht, am späten Dienstagabend im Hilzweg, in der Johann-Fischer Straße und in der Biethstraße im Stadtteil Handschuhsheim nach bisherigem Stand insgesamt 24 Autos beschädigt zu haben. Dabei soll er mit einem Zimmermannshammer Autoscheiben eingeschlagen und Karosserieteile beschädigt haben (NZ berichtete). Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Der Mann, der ohne festen Wohnsitz in Heidelberg lebt, wurde im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung gegen 22.40 Uhr in unmittelbarer Tatortnähe -Burgstraße/Ecke Biethstraße- versteckt zwischen geparkten Fahrzeugen entdeckt. Der beabsichtigten Festnahme widersetzte sich der Verdächtige zunächst und bedrohte die Beamten mit einem Messer. Nach Abgabe eines Warnschusses wurde der Mann schließlich überwältigt und festgenommen.

Eine Beamtin erlitt dabei Verletzungen, die anschließend ärztlicher Behandlung bedurften. Der Hammer sowie das Messer wurden sichergestellt.

Am Mittwochnachmittag wurde der Verdächtige, bei dem der Verdacht einer schweren psychischen Erkrankung besteht, der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Heidelberg vorgeführt. Nach Eröffnung des Unterbringungsbefehls wurde er in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert.

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