Unfallfahrer wegen Mordversuch verurteilt

(Symbolbild)

Mosbach/Schwarzach. Ein 31 Jahre alter Angeklagter wurde wegen fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung sowie des versuchen Mordes in Tateinheit mit Unfallflucht und vorsätzlicher Trunkenheit im Straßenverkehr zu der Gesamtfreiheitsstrafe von 5 Jahren und 6 Monaten verurteilt.

Außerdem ordnete das Landgericht Mosbach dessen Unterbringung in einer Therapieanstalt an. Vor jener Maßregel sind neun Monate Freiheitsstrafe zu vollstrecken. Dem Angeklagten wurde die Fahrerlaubnis entzogen, sein Führerschein wurde eingezogen, und die Verwaltungsbehörde wurde angewiesen, dem Angeklagten vor Ablauf von zwei Jahren keine neue Fahrerlaubnis zu erteilen.

Das Gericht unter dem Vorsitz von Dr. Alexander Ganter hielt es für erwiesen, dass der Angeklagte im April in Schwarzach einen Unfall verursacht hat, bei dem ein 77-Jähriger schwerst verletzt worden war. Ohne sich um sein Opfer zu kümmern hatte der Mann wohl aufgrund seiner starken Alkoholisierung die Fahrt fortgesetzt, war aber später ermittelt worden.

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5 Kommentare

    • so ein dummes gelaber … (1) Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.
      (2) Mörder ist, wer
      aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
      heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
      um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
      einen Menschen tötet.

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