„Grünes Band entlang der Morre“ ausgezeichnet

Symbolbild

Buchen. (pm) Die Stadt Buchen hatte sich im Juli ihrem Projekt „Grünes Band entlang der Morre“ beim Ideenwettbewerb „Quartier 2020 – Gemeinsam. Gestalten“ beworben. Das Ministerium für Soziales und Integration zeichnet nun, bei insgesamt 147 Bewerbungen, 53 innovative Ideen und Konzepte von Kommunen im Land zur Quartiersentwicklung aus. Wie Minister Manne Lucha und Staatssekretärin Bärbl Mielich am Mittwoch in Stuttgart bekanntgaben gehört die Stadt Buchen zu den Preisträgern.

Bürgermeister Roland Bürger freut sich sehr über diese Auszeichnung, die im Rahmen einer Festveranstaltung im November in Stuttgart übergeben wird und mit einem Preisgeld in Höhe von 70.000 Euro verbunden ist. Diese Mittel sollen die Umsetzung der ausgezeichneten Projektidee unterstützen.

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Die Projektbewerbung erläutert Bürgermeister Burger wie folgt: „Das „Grüne Band“ ist ein Überbegriff sich ergänzender Maßnahmen um die Themen: Generationendialog, Demografie, Bewegung, Erholung und soziales Miteinander, die sich im Kern aus der Verknüpfung des Mehrgenerationentreffs mit der alla-hopp-Anlage ergeben. Aus der Notwendigkeit den Hochwasserschutz zu verbessern, sollen nun auch diese verschiedene Themen verknüpft und letztlich eine zusammenhängende Parklandschaft mit Erholungs-, Bewegungs- und Begegnungsmöglichkeiten für alle Generationen entlang der Morre geschaffen werden. Dabei soll die Morre weiter zwischen alla-hopp!-Anlage und Sparkasse renaturiert und die Gewässerökologie verbessert werden. Ziel ist es letztlich den Bürgern mitten in der Stadt Gelegenheit zum sozialen Miteinander „im Quartier entlang der Morre“ zu geben.

Über die Jahre betrachtet ist das Grüne Band eine logische Weiterentwicklung des Managementverfahrens „Demografie“, mit dem schon 2013 die Auswirkungen des demografischen Wandels für die Stadt Buchen und das Gemeinwesen in den Blick genommen wurden. In aktiver Mitarbeit der Bürgerschaft wurde ein Handlungskonzept erarbeitet, das der Gemeinderat 2015 einstimmig beschlossen hat. Zentraler Kristallisationspunkt dieser Maßnahmen ist das zukünftige Mehrgenerationenhaus in der Hollergasse. Es soll barrierefrei umgebaut und Anlaufstelle „Marktplatz“ für Alt und Jung werden.

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Die Erarbeitung eines Konzeptes war am Mittwoch letzter Woche Gegenstand eines Workshops mit über 30 ehrenamtlich im Mehrgenerationentreff tätigen Bürgern, Stadträten und Vertretern der Ortsvorsteher und der Verwaltung. Der Landkreis plant am Mehrgenerationenhaus (MGH) nun auch zusätzlich die Installation eines kreisweit zuständigen Pflegestützpunktes mit Sprechstunden der Betreuungsbehörde. Geprüft wird auf dem Gelände des MGH die Einrichtung eines möglicherweise inklusiv betriebenen Kiosks für Besucher von alla hopp!

Das Grüne Band wird zudem um einen Bewegungsparcours im Bereich des Schulzentrums ergänzt. Dieser soll Schülern dort zum einen für die bewegungsorientierte Pausengestaltung dienen und zum anderen aber auch Alt und Jung zu gemeinsamem Sport und Spiel animieren.

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