Pfalzgrafenstift: Infos rund um die Zukunft

Symbolbild

Mosbach. (pm) Die Diskussion um die Zukunft des Altenzentrums Pfalzgrafenstift hat die Mosbacherinnen und Mosbacher in den letzten Wochen bewegt. Am Dienstag, den 7. November findet daher eine Veranstaltung rund um die Zukunft des Pfalzgrafenstifts statt, zu der die Diakonische Altenhilfe Mosbach e.V. als Betreiber, die Stiftung Hospitalfonds als Eigentümer des Gebäudes sowie die Johannes-Diakonie einladen.

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Bedingt durch die vom Land verpflichtend für 2019 festgelegte Heimbauverordnung, die u.a. Einzelzimmer und Wohngruppen vorsieht, ist ein weiterer Betrieb in den bisherigen Räumlichkeiten im Stadtzentrum nicht mehr möglich. Beschluss des Gemeinderats war es daher nach Abwägung verschiedener Aspekte, dass man gemeinsam mit der Johannes-Diakonie die Errichtung eines Ersatzneubaus angehen will. Weiter sieht der Beschluss vor, dass das jetzige Pfalzgrafenstiftgebäude in der Stadtmitte mit der Prämisse, dass dort auch künftig seniorengerechtes und betreutes Wohnen stattfindet, veräußert wird.

Die Unterbringung und Pflege von Seniorinnen und Senioren ist ein Thema, zu dem jeder ganz eigene Vorstellungen hat, was sich in zahlreichen und häufig konträren Leserbriefen sowie der Bildung einer Bürgerinitiative gezeigt hat. Die Diakonische Altenhilfe Mosbach e.V., die Johannes-Diakonie, die Stiftung Hospitalfonds und der Mosbacher Gemeinderat als deren Stiftungsorgan haben die verschiedenen Beiträge und Meinungen verfolgt und erkannt, dass trotz mehrfacher Darstellung der Sachlage in der Öffentlichkeit oftmals schlicht fehlende Informationen oder eine Fehlinterpretation der Faktenlage Ursache der Ablehnung der geplanten Veränderungen ist.

Am Dienstag, den 7. November sollen alle Interessierten und Engagierten die Möglichkeit bekommen, sich aus erster Hand zu informieren und Fragen zu stellen. Ab 15 Uhr besteht Gelegenheit, das Gelände der Johannes-Diakonie, auf dem der Neubau realisiert werden soll, zu besichtigen, wobei die Lage des geplanten Gebäudes abgesteckt sein wird. Um 15:30 Uhr startet dann im Kultur- und Begegnungszentrum fideljo die von dem externen Moderator Martin Hess geleitete Veranstaltung. Nachdem grundsätzliche Eckpunkte zur Landesheimbauverordnung und zu den vom Gemeinderat abgewogenen Alternativen gegeben wurden, kann sich jeder in der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde einbringen.

Die Veranstalter hoffen, dass sich viele am Thema Interessierte Zeit nehmen, um sich auszutauschen. Insbesondere wünscht man sich, mit den Kritikern sowie den Vertretern der eigens gebildeten Bürgerinitiative ins Gespräch zu kommen.

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2 Kommentare

  1. so ein quatsch, heimbauverordnung, ist es nich sinnvoller, das alte menschen selbst bestimmen wie sie leben wollen, also ich würds doof finden wenns das nicht mehr mitten in der stadt geben würde, ist doch schöner wie ein neubau direkt neben dem friedhof!

  2. Hey,
    also genau weiß ich über das spezielle Problem nicht bescheid, aber ich weiß ganz genau das durch die neue Verordnung alles viel besser wird viel menschwürdiger für die Klienten. Wenn man das alte Gebäude nicht entsprechend umbauen kann muss man eine andere Verwendung finden. „Normal“ ist es genau umgekehrt das sich die Hausbewohner freuen über die Verbesserung. Leider ist es auch so das man sich auch an schlechte Lebensumstände gewöhnt und dann da nicht raus möchte.
    Aber wie zu Anfang gesagt mein fall sind eher die psychisch seelisch kranken und nicht die Alten Leute.

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