Als Endoprothetikzentrum bestätigt

Symbolbild - Soziales-Senioren

Neckar-Odenwald-Kliniken: Erfolgreiches Überwachungsaudit – 20 Prozent Patientenplus innerhalb eines Jahres

 
Mosbach/Buchen. (lra) Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie der Neckar-Odenwald-Kliniken hat erfolgreich ein Überwachungsaudit für das seit Sommer 2016 existierende Endoprothetikzentrum absolviert. Damit wurde der Status als zertifiziertes Zentrum für die Implantation künstlicher Gelenke erneut bestätigt. Diese gute Nachricht konnten Chefarzt Dr. Bernd Gritzbach und der Leiter des Zentrums, der Geschäftsführende Oberarzt Dr. Stefan König, am Dienstag (7.) Klinikgeschäftsführer Norbert Mischer, dem Ärztlichen Leiter Priv.-Doz. Dr. Harald Genzwürker und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Achim Brötel mitteilen.
 

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„Wir wissen natürlich, dass wir im Qualitätsbereich enorm zugelegt haben, aber dies nun nach einer externen Begutachtung schwarz auf weiß zu sehen, ist ein sehr gutes Gefühl“, so Dr. Gritzbach und Dr. König. Das Audit war von zwei unabhängigen Sachverständigen an den Standorten Mosbach und Buchen durchgeführt worden. Nicht nur die ärztliche und pflegerische Betreuung, die Räumlichkeiten und die Dokumentation wurden dabei geprüft, sondern auch einige nach dem Zufallsprinzip aus der Patientendatei herausgegriffene Behandlungsverläufe begutachteten die Experten.
 
Damit steht außer Frage, dass das Zentrum seinen Namen zu Recht trägt, unterstreicht Dr. Gritzbach: „Patienten können aufgrund der Zertifizierung erwarten, dass alle Prozesse und Maßnahmen kontrolliert, dokumentiert und optimiert sind.“ Das beginne beim Erstgespräch und der Diagnostik, gefolgt von einer Prüfung der OP-Indikation mit Fragebögen. „Die Orientierung an internationalen Standards und dem Stand der aktuellen Forschung liegt mir persönlich sehr am Herzen. So können die Patienten sicher sein, dass die neueste Forschung stets in die Behandlungsansätze hier einfließt.“ Ebenso standardisiert worden sind die digitale Prothesenplanung, die Operationen selbst, aber auch die Nachsorge. „Diese fängt bei uns schon mit dem Ansatz an, dass der Rehabilitationsantritt vor dem Eingriff feststeht“. Denn auch ein angemessenes Entlassmanagement ist notwendig, um den Titel eines Zentrums zu tragen.
 
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Dass sich das Endoprothetikzentrum bereits unter einweisenden Ärzten wie auch in der Bevölkerung innerhalb einer Jahresfrist herumgesprochen hat, zeigen die Fallzahlen. Stolz sind Dr. Gritzbach und Dr. König auf ein Plus von über 20 Prozent mehr Patienten als im gleichen Zeitraum im Jahr 2016. „Wir spüren eine steigende Akzeptanz in der Region und darüber hinaus. Uns wird viel Vertrauen entgegengebracht, das wir auch nicht enttäuschen.“
 
Rund einem Drittel der Patienten helfe man mit Knieprothesen, zwei Drittel der Eingriffe würden an der Hüfte vorgenommen, bilanziert Dr. Gritzbach. Seit bereits drei Jahren werde zudem nun der minimalinvasive Hüftzugang DAA (direkter anteriorer Zugang) verwendet. Eine aktuelle Nachuntersuchung der behandelten Patienten hat hier sehr gute Ergebnisse im Vergleich zu internationalen Durchschnittswerten ergeben. Bestärkt fühlt sich Dr. Gritzbach auch vom Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie, den er jüngst in Berlin besucht hat. Dort sei betont worden, dass die Computernavigation in der Knieendoprothetik eine immer wichtigere Rolle spielen wird. An den Neckar-Odenwald-Kliniken wird diese Methode bereits seit mehr als zehn Jahre eingesetzt.
 
Vorstellen wird Dr. Gritzbach das Zentrum auch in einem Kurzvortrag beim „Tag der offenen Tür“ am Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken am Sonntag, den 12. November um 14.00 Uhr. Anschließend wird Dr. Gritzbach mit seinen Oberärzten am Stand der Klinik für individuelle Fragen zur Verfügung stehen.

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