Weihnachtlicher Vorgeschmack in Weiß

Ganz in Weiß war der Weihnachtsmarkt am Schwarzacher Hof gekleidet. (Foto: Adler-Witkowski)

Johannes-Diakonie lud zum Weihnachtmarkt nach Schwarzach ein

Schwarzach. (pm) Das tat dem Nikolaus bestimmt gut. Ist er sonst Helfer, Beschützer und Geber guter Gaben, fragte ihn jetzt ein Besucher auf dem Weihnachtsmarkt der Johannes-Diakonie am Schwarzacher Hof: „Wie geht es dir?“ Vielleicht hatte der Besucher im Eröffnungsgottesdienst aufmerksam zugehört? „Lasst uns achtsam sein im Umgang miteinander“ – darum hatte Pfarrerin Erika Knappmann gebetet. Einiges mehr noch war an diesem winterweihnachtlichen Festtag in Schwarzach zu erfahren, zu erleben und von dort mitzunehmen.

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Auf dem Weihnachtsmarkt gab es viel des Guten, und dazu gehörte auch reichlich Schnee. Wer sich hierher auf den Weg durch die weiße Pracht gemacht hatte, wurde belohnt und konnte sich außerdem aufwärmen, beispielsweise mit Glühwein, Himbeer-Likör, Kürbissuppe, paniertem Hähnchenfilet Wiener Art, Waffeln und am offenen Holzfeuer. Warm ums Herz wurde den Besuchern bei der stimmungsvollen Musik der Alphornbläser Steinsbergblick, der Wollenbachtaler Alphornbläser, des Posaunenchors Neidenstein und der Jungbläser der Liebenzeller Gemeinschaft. Ihr gemischter Chor lud zudem zum Mitsingen von Weihnachtsliedern ein.

Wohlig zumute wurde manchem Gast am strohbedeckten Gehege der Jugendfarm Schwarzach, von wo aus die Esel dem ruhevollen und gemütlichen Geschehen zuschauten. Denn eilig schien es hier niemand zu haben. Ihre Weihnachtstüten füllten die Besucherinnen und Besucher mit Löwenzahn-Honig-Aufstrich, Trüffel-Pralinen, Vanille-Plätzchen, Vogelhäuschen, Tontassen, Holz-Engelchen, Bucheinbindearbeiten, Krippenfiguren, Puppenkleidern, Schmuck, Socken, Mützen und Schals, Kerzenständern und Lichtern jeglicher Art und anderes mehr – das allermeiste davon am Schwarzacher Hof und in der Region selbst gefertigt und selbst gemacht. Auch wem zu viele weiße Flöckchen vom Himmel gefallen waren, der lächelte am Ende des Tages möglicherweise dennoch: über die „Smileys“, die Kinder auf dem Weihnachtsmarkt in den Schnee gemalt hatten.

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